Carlos Alcaraz und
Jannik Sinner halten ihre Vorbereitung auf die Australian Open kurz und knackig: Ein paar Showmatches reichen, um die Schärfe zurückzubekommen. Das erste bestreiten sie gegeneinander bei der Hyundai Card Super Match in Incheon, Südkorea, am 10.01.2026. Dazu kommt ein garantierter Preisgeldtopf von £1,7 Millionen, fast so viel wie einer von beiden für den Gewinn der Australian Open kassieren würde.
Alcaraz vs. Sinner: Showmatch, Mega-Gagen und die Jagd nach Melbourne-Glory
Das Duell markiert die Rückkehr einer der aktuell meistbeachteten Rivalitäten im Tennis. Das Duo hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl großer Matches bestritten, regelmäßig in Endspielen bei Grand Slams und Masters 1000 sowie bei den ATP Finals Ende 2025.
Bald beginnt der Kampf um die
Australian Open. Trotz unterschiedlicher Beweggründe haben beide ein Ziel: den Titel. Alcaraz peilt den Karriere-Grand-Slam an, Melbourne ist das einzige Major, das ihm noch fehlt, und er hat dort noch nie das Viertelfinale übertroffen. Der Spanier will außerdem den Vorsprung als Nummer eins der Welt gegenüber Sinner ausbauen, der in eine Phase ohne zu verteidigende Punkte geht dank seiner Dopingsperre. Er zielt zudem auf den Hattrick Down Under und will seine kleine Erfolgsserie gegen die Nummer eins der Welt fortsetzen.
Die immense Summe, die Alcaraz und Sinner kassieren werden
Über das Geld wird stets gesprochen, mit beeindruckenden £2 Millionen für den Sieger. So hoch diese Summe auch ist, Alcaraz und Sinner verdienen fast genauso viel, indem sie ein einziges Showmatch gegeneinander bestreiten. Kein schlechtes Tageshonorar.
Es ist nicht der erste große Zahltag für die beiden bei Exhibitions. Vor wenigen Monaten führten sie die zweite Auflage des Six Kings Slam an, bei dem auch Alexander Zverev, Novak Djokovic, Taylor Fritz und Stefanos Tsitsipas dabei waren. Jeder erhielt eine Antrittsgebühr von $1,5 Millionen (£1,1 Millionen) allein für den Auftritt in Riad. Der Sieger, Sinner nach dem Erfolg über Alcaraz im Finale, strich zusätzlich $4,5 Millionen (£3,3 Millionen) ein und kam damit inklusive Antrittsgeld auf $6 Millionen (£4,4 Millionen). Für nur drei gewonnene Matches. Es war das zweite Mal, dass dies geschah, nachdem der Italiener das lukrative Turnier 2024 gewonnen hatte.
Auch Alcaraz hat davon profitiert, mit jüngeren Beispielen. Im Dezember spielte er zwei Exhibition-Events. Zunächst reiste er nach New Jersey zu A Racquet at the Rock, wo er gegen Frances Tiafoe verlor. Tags darauf war er in Florida beim Miami Invitational gegen Joao Fonseca im Einsatz, anschließend spielte er im Doppel an der Seite von Jessica Pegula. Bei diesen Veranstaltungen soll er mehr eingenommen haben als für seinen Wimbledon-Triumph 2024, der sich auf £2,7 Millionen summierte.
Jannik Sinner defeated Carlos Alcaraz in the final of the Six Kings Slam
Das zeigt, wie viel Geld bei Exhibitions auf dem Spiel steht. Davon haben Alcaraz und Sinner profitiert, während sich Fans in ein weiteres dramatisches Kopf-an-Kopf-Duell der Rivalen vertiefen können. Es könnte der Auftakt zu einer weiteren spannenden und unberechenbaren Saison zwischen den beiden sein, in der sie sich wohl wieder bis aufs Letzte bekämpfen, während das Verfolgerfeld hinterherhinkt.
Nach ihrem Match in Südkorea geht es für beide direkt nach Melbourne. Nach dem One-Point-Slam bestreiten sie jeweils noch ein weiteres Duell gegen einen hochkarätigen Gegner. Alcaraz trifft am 15.01.2026 auf Lokalmatador Alex de Minaur, Sinner spielt am 16.01.2026 gegen Felix Auger-Aliassime, während der Australian ab 18.01.2026 bis 01.02.2026 ausgetragen wird.