Die frühere Weltranglistenerste Chris Evert ist mit dem Kommentar des siebenfachen Grand Slam-Siegers John McEnroe nicht einverstanden.
Kürzlich riet der 64-Jährige jungen Menschen, die sich für Tennis interessieren, sich für ein College zu entscheiden, anstatt sich einer Tennisakademie anzuschließen.
"Alle Studien zeigen, dass es sowohl körperlich als auch geistig gesünder für Kinder ist, andere Sportarten zu spielen", sagte McEnroe. "Für jede Person, von der man hört, dass sie erfolgreich ist, gibt es eine Million, die es nicht ist. Nicht jeder ist Carlos Alcaraz, er ist einer von einer Milliarde. Er ist einfach ein Freak. Er ist ein unglaublicher Spieler, aber die meisten Kinder können das nicht."
Evert, die oft als eine der größten Spielerinnen in der Geschichte des Damen-Einzel-Tennis in der Open-Ära angesehen wird und in ihrer glanzvollen Karriere 18 Grand Slam-Titel gewonnen hat, widersprach McEnroe in einem Beitrag auf ihrem offiziellen Account auf der Social-Media-Plattform X - früher bekannt als Twitter - und schlug vor, dass Tennis-Akademien jungen Menschen helfen können, Stipendien zu erhalten.
"Ich stimme John in vielen Punkten zu, aber nicht jedes Ziel der TennisAcademy ist es, professionelle Tennisspieler hervorzubringen, sondern Kindern zu helfen, Tennisstipendien zu erhalten, um an gute Colleges zu kommen. Die Kombination Tennis/Bildung ist das Ziel!"
Schreiber für tennisaktuell.de seit Anfang 2023. Ich bin ein begeisterter Tennis Fan. Meine Lieblings Spieler sind Alexander Zverev und Angelique Kerber aus deutscher Sicht der "neuen" Generation sowie Henri Leconte, Mansur Bahrami, Carlos Alcaraz, Novak Djokovic und Pete Sampras.
I agree with John on many levels, but not every Tennis Academy’s goal is to grind out professional tennis players, but to help kids earn tennis scholarships to get into good colleges. The tennis/education combination is the goal!
The Tennis Letter
@TheTennisLetter
John McEnroe says Carlos Alcaraz is ‘one in a billion’ & urges young athletes to go to college:
“I grew up in Queens. The best thing that ever happened to me was not going to a Nick Bollettieri-style camp. I would’ve quit the game at 16 or 17. I love to play other sports.. All