Ben Shelton drückte seine Erleichterung darüber aus, dass er die "Vaterschaft" von Lorenzo Musetti vermeiden konnte, nachdem er den Italiener zum ersten Mal in ihren drei Begegnungen besiegt hatte. Der 22-jährige Amerikaner hatte beide vorherigen Partien gegen seinen Landsmann verloren, doch in Melbourne wendete sich das Blatt.
Shelton hat bei den Australian Open seinen dritten Sieg in Folge errungen und damit erneut bewiesen, dass er auf der großen Bühne, insbesondere auf Hartplätzen, zurechtkommt. Siege über Brandon Nakashima, Pablo Carreño Busta und nun Lorenzo Musetti haben ihn zum zweiten Mal in seiner Karriere in die zweite Woche im Melbourne Park gebracht.
Dieser jüngste Sieg war nicht einfach, da er mit einer 0:2-Bilanz gegen Musetti in das Match ging. Der Italiener hatte Shelton zuvor bei den 2023 Queen's Club Championships (6:4, 4:6, 64) und den Miami Open (6:4, 7:6) geschlagen. Shelton war jedoch fest entschlossen, eine dritte Niederlage in Folge und den damit verbundenen "Daddy"-Status auf der Tour zu vermeiden.
"Er ist definitiv einer der talentiertesten Jungs auf der Tour. Einer der drei besten Schlagmänner da draußen. Er macht einige Dinge, die man nicht glauben kann, wenn er auf dem Platz steht. Vor dem heutigen Tag lag ich 0:2 gegen ihn zurück", sagte Shelton nach dem Spiel. "Wir sagen auf der Tour, wenn dich jemand dreimal hintereinander besiegt, ist er dein Vater, also habe ich gekämpft, um das nicht geschehen zu lassen."
"Er denkt wahrscheinlich immer noch, dass er mich schlagen kann. Ich meine, wir könnten jetzt auf diesen Platz kommen und es austragen", fügte die amerikanische Weltnummer 20 hinzu.
Sheltons Sieg bringt ihn ins Achtelfinale, wo sich das Feld nach dem überraschenden Ausscheiden von Taylor Fritz und Daniil Medvedev geöffnet hat. Durch diese Verschiebung ist Sheltons Viertelfinale frei geworden, so dass er eine realistische Chance auf das Halbfinale hat, ohne auf einen anderen gesetzten Spieler zu treffen.
Zuvor muss er jedoch den wiedererstarkten Gael Monfils bezwingen, der einen bemerkenswerten Start in die Saison hingelegt hat. Monfils besiegte Fritz in vier Sätzen und baute damit seine Siegesserie auf acht Matches aus, einschließlich seines Titels bei den ASB Classic letzte Woche.
Ein Leben für den Sport – Vom Ultramarathon zum Tennis
Sport ist für viele Menschen ein Hobby – für manche wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserter Langstreckenläufer aus Deutschland, der sich heute mit Leidenschaft dem Tennis widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer und Hingabe. Die Herausforderung, körperliche und mentale Grenzen zu überwinden, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Persönlichkeit. Doch wie so oft im Leben führte ein neuer Impuls zu einer spannenden Wendung.
Mit dem Beginn der Corona-Pandemie entdeckte Stefan Jung eine neue Leidenschaft: Tennis. Was zunächst als Ausgleich zum Alltag begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Passion. Heute ist er aktives Mitglied in einem Tennisverein und begeistert von der Kombination aus Technik, Strategie und Dynamik, die diesen Sport ausmacht.
Seit dem 10. Januar 2025 setzt sich Stefan zudem aktiv für die Tennis-Community ein und unterstützt die Plattform tennisaktuell.de. Mit seiner Erfahrung im Leistungssport und seiner Begeisterung für Tennis bringt er wertvolle Perspektiven und Engagement ein, um anderen Sportbegeisterten Informationen, Inspiration und Unterstützung zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder auf dem Tennisplatz – Stefan zeigt, wie Sport nicht nur den Körper stärkt, sondern auch die Leidenschaft und den Zusammenhalt fördert.