(VIDEO) Ein Ausrutscher, ein Ballkind und eine Ovation: Tiafoe-Moment lockert angespanntes Australian-Open-Duell auf

ATP
Samstag, 24 Januar 2026 um 6:30
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Die Niederlage von Frances Tiafoe in der dritten Runde der Australian Open gegen Alex de Minaur sorgte nach einem hitzigen Schlagabtausch in einem entscheidenden Ballwechsel für einen amüsanten Moment des Matches. Der US-Amerikaner rutschte aus und bekam Hilfe von einem Ballkind, das herbeieilte, um ihm nach dem Sturz wieder auf die Beine zu helfen.

Australian Open Matchbericht – wie De Minaur Tiafoe cool auskonterte

Die Nummer 34 der Welt war mit guter Form aus den frühen Runden gekommen, besiegte Jason Kubler in drei Sätzen und den Argentinier Francisco Comesaña in vier Sätzen. Dennoch wartete seine erste Top-10-Prüfung der Saison, die mit einer Niederlage in drei Sätzen endete.
De Minaur (Nr. 6) kontrollierte die Partie von Beginn an: Ein einziges Break Vorsprung reichte zum ersten Satz mit 6:3, während er im zweiten Durchgang von Anfang an deutlich davonzog. Trotz einer späten Reaktion von Tiafoe — der sein erstes Break des Matches schaffte — holte sich De Minaur den zweiten Satz schließlich mit 6:4 und baute sich eine komfortable Führung auf.
Im dritten Satz zog De Minaur schnell auf 4:2 davon und alles schien verloren, doch Tiafoe fand in den Schlussminuten eine Antwort, gewann drei Spiele in Serie und ging mit 5:4 in Führung.
Beim Stand von 5:5 und Aufschlag Tiafoe (15:0) folgte ein langer Ballwechsel, in dem eine cross gespielte Vorhand von De Minaur den Platz so weit öffnete, dass Tiafoe wegrutschte und zu Boden ging, jedoch ohne körperliche Probleme durch den Sturz. Der US-Amerikaner blieb daraufhin auf dem Court sitzen und wartete darauf, dass jemand ihm aufhilft, woraufhin ein Ballkind rasch herbeieilte und ihn aufrichtete — ein Moment, der in einer angespannten Phase des Matches für Applaus von den Rängen sorgte.
Tiafoe konnte das Tempo danach nicht mehr halten, und im selben Spiel fiel das entscheidende Break der Partie. De Minaur zog davon und besiegelte anschließend mit eigenem Aufschlag den Zweisatzsieg gegen einen unangenehmen Gegner, der ihn zum fünften Mal in Folge ins Achtelfinale der Australian Open bringt. Sein nächster Gegner ist die Nummer 10 der Welt, Alexander Bublik.

Erneuter früher Abschied in Melbourne verhindert Tiafoes Sprung in die zweite AO-Woche

Tiafoe scheidet erneut aus, ohne die zweite Woche zu erreichen — etwas, das ihm in seinen 10 Teilnahmen nur einmal gelungen ist: 2019, als er das Viertelfinale erreichte. Seitdem schaffte er es in seinen folgenden sieben Starts nur zweimal in die dritte Runde und nie in die zweite Woche. Tiafoe verabschiedet sich aus Melbourne mit einem kleinen Ranking-Schub, der ihn in der Live-Weltrangliste auf Platz 92 bringt — und damit zurück in die Top 30.
Die nächsten Aufgaben für den US-Amerikaner warten zu Hause in den USA, bei den Dallas Open und den Delray Beach Open — letztere, wo er 2018 den Titel gewann. Der 28-Jährige will auf amerikanischem Hartplatz zu seiner besten Form zurückfinden, in den Turnieren, die er als Vorbereitung auf das Sunshine Double im März nutzt.

De Minaur sammelt bei den Australian Open Konstanz, während die Bublik-Prüfung wartet

De Minaur kommt derweil auf nun 21 Siege bei den Australian Open, wo er die Achtelfinal-Hürde durchbrechen will — etwas, das ihm erst einmal gelang, 2025, auch wenn er damals in drei Sätzen gegen Jannik Sinner ausschied.
Er trifft auf den neuen Top-10-Spieler Alexander Bublik im Kampf um einen Platz im Viertelfinale. Der Kasache war in Melbourne zuvor nie über die zweite Runde hinausgekommen und hatte in seinen sieben vorherigen Starts nur drei Siege. Dieses Jahr hat er seine Bestmarken bereits verbessert, drei Siege in Serie — ohne Satzverlust — und greift nun nach dem Viertelfinale, das er im Hauptfeld eines Grand Slams bislang nur einmal erreichte, bei den French Open 2025.
Im direkten Duell führt der Australier aktuell mit 3:2, allerdings gewann Bublik die letzten beiden Begegnungen, darunter das Viertelfinale der Paris Masters im Oktober des vergangenen Jahres.
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