Die ehemalige Weltranglistenerste
Kim Clijsters glaubt, dass einer der Grรผnde fรผr die jรผngsten Misserfolge des jungen britischen Tennisstars
Emma Raducanu ihr schlechtes Team ist. Mit gerade 18 Jahren hatte Raducanu den Titel bei den US Open 2021 gewonnen. Seitdem ist fรผr die ehemalige Nummer 10 der Welt allerdings nicht mehr viel gelaufen, denn bei acht Teilnahmen an einem Grand Slam hat sie es nicht geschafft, sich fรผr das Viertelfinale oder darรผber hinaus zu qualifizieren.
Wรคhrend dieser Phase hatte Raducanu auch mit Verletzungen zu kรคmpfen. Ihr letzter Auftritt bei einem Groรereignis war in New York, wo sie in der ersten Runde der US Open gegen die ehemalige Australian Open-Siegerin Sofia Kenin mit 6:1, 3:6, 6:4 ausschied. Die ehemalige Weltranglistenerste Clijsters sprach kรผrzlich im Podcast mit dem ehemaligen Weltranglistenersten Andy Roddick, in dem sie betonte:
"Es gibt zwei Dinge, die meiner Meinung nach der Grund dafรผr sein kรถnnten... entweder ist es vielleicht so, dass man nicht die richtigen Leute um sich herum hat, die einen anleiten und sagen: 'Okay, das ist wichtig fรผr dich, wie die Zeitplanung, genรผgend freie Wochen dazwischen zu legen, wie Trainingsblรถcke, um sich zu verbessern, um geistig abzuschalten'", sagte sie. "Oder ist es sie [Emma Raducanu]? Gibt es andere Dinge, die mental vor sich gehen, wo sie einfach die Nase voll hat von den Medien, dem Druck... was auch immer es ist. Es sind nur diese beiden Dinge, die die Ursache sein kรถnnten. Ich weiร nicht genug รผber sie, ich kenne sie nicht persรถnlich, ich kenne ihr Team nicht, ich weiร wirklich nicht viel รผber diese ganze Situation. Es tut mir leid, aber wenn man ein Team von Trainern um sich herum hat oder wer auch immer das Sagen hat, dann gibt es da offensichtlich eine Fehlleitung."