Andy Murray hat einen weiteren Schritt in seine Zeit nach der aktiven Karriere gemacht und eine Partnerschaft sowie Investition in die britische Running-Marke hylo bestätigt, während er nach seinem Rücktritt 2024 seinen Fokus zunehmend weg von der Tour verlagert.
Der ehemalige Weltranglistenerste bestritt seine letzten Matches bei den Olympischen Spielen Paris 2024 und beendete damit eine Laufbahn mit drei Grand-Slam-Titeln — US Open 2012 sowie Wimbledon 2013 und 2016 — dazu zwei olympischen Goldmedaillen und 41 Wochen an Position 1. Trotz mehrfacher Verletzungsrückschläge blieb er bis in seine späteren Jahre auf Topniveau aktiv.
Zu Beginn der Saison 2025 übernahm Murray eine kurzfristige Rolle im Team von Novak Djokovic und arbeitete in den ersten Wochen des Jahres mit ihm zusammen. Die Zusammenarbeit dauerte nur eine kurze Phase und wurde über den frühen Teil der Saison hinaus nicht fortgesetzt. Sie diente als erster Schritt ins Coaching, bevor er sich vollständig vom Geschehen auf dem Platz zurückzog.
Seit seinem Rücktritt richtet Murray seine Aufmerksamkeit verstärkt auf Geschäfts- und Investmentprojekte. Bereits während seiner aktiven Zeit war er bei
Castore engagiert und hat seitdem sein Portfolio um Vorhaben wie Game4Padel erweitert, das im britischen Markt stetig gewachsen ist.
Fokus auf langfristige Projekte und Entwicklung abseits des Courts
Sein jüngster Schritt führt ihn zu hylo, einer Marke für Performance-Laufschuhe mit klarem Nachhaltigkeitsansatz. Das Unternehmen nutzt pflanzenbasierte Materialien wie Mais und Rizinusbohnen und positioniert sich damit in einem Segment, das im Sportartikelmarkt zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Murray gehört zu mehreren Athleten, die sich an der jüngsten Finanzierungsrunde der Marke beteiligen, während das Unternehmen in einem von globalen Platzhirschen dominierten Markt skalieren will. Das Projekt passt zu seinem übergeordneten Ansatz seit dem Karriereende, der auf langfristige Investments statt kurzfristige Sichtbarkeit ausgerichtet ist.
Abseits des Geschäfts widmet sich Murray auch intensiv dem Golf, hat sein Handicap auf etwa 0,7 gesenkt und arbeitet auf die Möglichkeit hin, an Qualifikationsturnieren für The Open Championship teilzunehmen. Seine Phase nach der aktiven Laufbahn ist geprägt von diesem Gleichgewicht zwischen strukturierten Projekten und persönlichen Herausforderungen außerhalb des Tennis.