Lleyton Hewitt wird in der kommenden Woche erneut mit seinem Sohn Cruz Hewitt zusammenspielen, wobei es inzwischen durchaus realistisch ist, dass er bei den Australian Open antritt – der Gedanke liegt auf der Hand.
Das Duo Hewitt erhielt von den Organisatoren eine Wildcard für das Adelaide-Challenger-Feld und startet gegen die Landsleute Jake Delaney und Li Tu.
In Sydney vergangene Woche traten sie überraschend gemeinsam an, und es gab zwei Deutungen. Erstens: Da Australien nicht bei den Davis Cup Finals in Bologna dabei war, hatte Lleyton Hewitt eine Woche frei und wollte den Haken hinter das Projekt setzen, mit seinem Sohn zu spielen. Mit 44 Jahren war das die naheliegende Entscheidung.
Es wirkt jedoch fast wie eine Umkehr des Falls Stefanos Tsitsipas mit seinem Bruder Petros, der oft dank seines Status Wildcards bekam: Hier ist es Cruz, der wohl von weiteren Chancen profitiert, zumindest im Doppel, da das 16- und 44-jährige Tandem das Adelaide Challenger in seinen Plan aufgenommen hat.
Man muss annehmen, dass Hewitt, da es nicht bei einem einmaligen Auftritt bleibt, auf ein bemerkenswertes Comeback zielt und zumindest für einen australischen Sommer aus dem Ruhestand zurückkehrt, um an der Seite seines Sohnes im Doppel bei den Australian Open zu spielen – ein Turnier, für das er aufgrund seines Heldenstatus sehr wahrscheinlich eine Wildcard erhält.
Hewitt ist derzeit die Nummer 759 der Welt und hat sich, obwohl er kürzlich in Brisbane das Halbfinale eines M25-Turniers erreichte, schwergetan, sich anzupassen. Er wird zweifellos erneut das Jungen-Turnier spielen und auch eine Qualifikations-Wildcard erhalten. Angesichts der zu erwartenden Zuschauerzahlen ist es sehr gut möglich, dass Tennis Australia die Dollarzeichen sieht und einen Platz im Feld für Vater und Sohn findet.
Ein Kunststück, von dem Lleyton vielleicht nie dachte, dass er die Chance bekäme, es zu vollenden, zumal er vor fünf Jahren endgültig zurücktrat und sein Sohn noch Teenager ist – aber was für eine Geschichte.
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Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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Lleyton Hewitt has another @ATPChallenger doubles wildcard in his hometown of Adelaide next week with son Cruz - get the feeling an @AustralianOpen doubles wildcard is now definitely on the cards. Suspect he'll have wildcards set up for #atp events across Oz summer.
#AusOpen#AO