Matteo Berrettini hat Italien mit einem Sieg über Pablo Carreno Busta 6:3, 6:4 nur noch einen Sieg vom nächsten Davis-Cup-Titel entfernt.
Die Finals vor heimischem Publikum in Bologna sind stets ein Highlight im Tennis-Kalender, und Berrettini wurde diesem Anspruch voll gerecht. Während er seine Aufgabe souverän erledigte, fand sein Gegner nicht zu seinem besten Tennis. Im zweiten Satz geriet er kurz mit dem Stuhlschiedsrichter aneinander und auch nach dem Match – es war schlicht nicht sein Tag.
Berrettini beflügelt Titelträume mit Schlüssel-Sieg
Der Italiener hat im Davis Cup eine sehr starke Bilanz für sein Land vorzuweisen und 11 seiner letzten 13 Einzel gewonnen. Diese beeindruckende Form war ein wesentlicher Faktor für Italiens jüngste Erfolge und könnte entscheidend sein, falls sie den Titel holen.
Zu Beginn war es zwischen beiden sehr eng. Sie hielten jeweils ihren Aufschlag, setzten einander aber unter Druck. Zwei Aufschlagspiele zu Null brachten Berrettini 4:3 in Front, ehe er das wichtige Break schaffte. Bei seiner dritten Chance übernahm er die Kontrolle über das Duell und servierte im Anschluss ohne Probleme aus.
Dieser Schwung trug fast in den zweiten Satz, in dem der frühere Wimbledon-Finalist zwei weitere Breakbälle herausspielte. Er konnte sie jedoch nicht nutzen, da Carreno Busta mit vier Punkten in Serie konterte und knapp vorne blieb.
Ähnlich wie im ersten Satz wirkten beide bei eigenem Aufschlag sicher. Das galt bis zum 4:4. Dann legte Berrettini erneut zu, bewältigte den Druck besser als sein Gegner und stahl sich das entscheidende Break. Damit hatte er die volle Kontrolle, um das erste Match in diesem hochwichtigen Finale auszuservieren. Das gelang ihm problemlos, womit Italien nur noch einen Sieg vom dritten Davis-Cup-Titel in Folge entfernt ist.
Flavio Cobolli will diese Aufgabe im zweiten Einzel gegen Jaume Munar vollenden. Gewinnt Cobolli, geht der begehrte Titel an Italien. Holt Munar den Punkt, fällt die Entscheidung ins Doppel. Simone Bolelli/Andrea Vavassori und Marcel Granollers/Pedro Martinez warten in Lauerstellung. Verfolgen Sie unsere Live-Berichterstattung zu den Davis-Cup-Finals hier.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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