Was ein Pech für Jan-Lennard Struff! Denn knapper kann man ein Tennismatch nicht verlieren - und unglücklicher auch kaum.
Dreisatz-Krimi
ohne Happy End: Tennisprofi Jan-Lennard Struff (33) ist beim ATP Turnier
in Dubai erneut an seiner Auftakthürde gescheitert. Die deutsche Nummer
zwei unterlag dem an Position drei gesetzten Polen Hubert Hurkacz in
einem umkämpften Match mit 6:7 (5:7), 7:6 (7:4), 6:7 (6:8). Schon vor
einer Woche war Struff in Doha bereits in Runde eins ausgeschieden -
damals gegen Christopher O'Connell.
Struff hatte eine Quote von 68% bei seinem ersten Aufschlag gegenüber 72% bei Hurkacz. Gewonnene Punkte nach dem ersten Aufschlag lagen bei ihm bei 88% gegenüber 78% bei dem Polen. Allerdings war die Ausbeute nach dem zweiten Aufschlag bei Hurkacz deutlich höher 68% zu 55%.
Der Australier trifft am Dienstag auf den letzten deutschen Vertreter Maximilian Marterer. Auch für den Nürnberger war in Doha zuletzt bereits nach der ersten Runde Endstation.
Struff
vergab gegen Hurkacz zahlreiche Chancen auf Breaks sowie zwei
Matchbälle im entscheidenden Tiebreak. Generell hatte man das Gefühl,
dass er näher am Sieg dran war. Beim Stande von 6:4 im Tiebreak des
dritten Satzes half Hurkacz bei Matchball gegen sich auch noch das Netz.
Danach verlor Struff die Nerven und das Match.
Wie knapp die gesamte Kiste war, zeigt sich auch daran, dass es im gesamten Match kein einziges Break gab. Am Ende aber steht der Sieg - und der ging diesmal an Hurkacz.
Schreiber für tennisaktuell.de seit Anfang 2023. Ich bin ein begeisterter Tennis Fan. Meine Lieblings Spieler sind Alexander Zverev und Angelique Kerber aus deutscher Sicht der "neuen" Generation sowie Henri Leconte, Mansur Bahrami, Carlos Alcaraz, Novak Djokovic und Pete Sampras.