Novak Djokovic hat in Marbella das Training auf Sand wieder aufgenommen, doch seine Teilnahme am Madrid Open bleibt offen. Der Serbe, der derzeit körperliche Probleme managt, hat noch nicht bestätigt, ob er beim Masters-1000-Turnier antreten wird, das am 22.04. beginnt. Seine Vorbereitung folgt auf fast einen Monat ohne Wettbewerb auf der ATP Tour, nachdem er in Indian Wells im Achtelfinale ausgeschieden war.
Die Ungewissheit deutet auf eine mögliche Anpassung von Djokovics Sandplatzkalender hin. Mit Rom und Roland Garros noch vor ihm könnte der ehemalige Weltranglistenerste einen reduzierten Plan wählen und seine Auftritte vor dem zweiten Grand Slam der Saison begrenzen. Die Entscheidung wird vor der Finalisierung der Auslosung erwartet und rückt seinen Fitnesszustand und die Wettkampfbereitschaft in den Fokus.
Djokovics Pause seit der Niederlage gegen Jack Draper in Indian Wells hat eine Lücke in seinem Frühformrhythmus hinterlassen. Mit 38 Jahren orientieren sich seine Planungen zunehmend an Belastungssteuerung statt an Punktejagd für die Rangliste.
Madrid, gespielt in Höhenlage und mit hohen physischen Anforderungen, stellt ein anderes Anforderungsprofil dar als Rom und Paris und erschwert die Entscheidung zusätzlich. Der Serbe gewann den Titel in Madrid drei Mal, doch seit seinem letzten Triumph 2019 folgten nur zwei Teilnahmen (Halbfinale 2022, zweite Runde 2025).
Djokovic nimmt Sandtraining wieder auf, Madrid-Entscheidung weiter offen
Djokovic wurde beim Training auf Sandplätzen in Marbella gesehen, sein erstes spezifisches Oberflächenprogramm seit seinem letzten Auftritt im Wettbewerb. Die Einheit konzentrierte sich auf die erneute Anpassung an sandplatztypische Bewegungen, einschließlich lateraler Erholungswege und Punktaufbau unter langsameren Bedingungen. Diese Phase geht üblicherweise einem Turniereinstieg voraus, scheint hier jedoch Teil eines kontrollierten Aufbaus statt eines fixierten Rückkehrdatums zu sein.
Die zentrale Ungewissheit ist, ob diese Vorbereitung unmittelbar auf Madrid abzielt oder Teil eines längeren Prozesses in Richtung Rom und Roland Garros ist. Das Madrid Open produziert aufgrund der Höhenlage meist schnellere Bedingungen als klassische Sandturniere und legt mehr Gewicht auf Aufschlageffizienz und First-Strike-Tennis. Dieses Profil passt möglicherweise nicht zu einem Spieler, der körperliche Einschränkungen steuert.
Djokovic äußerte sich direkt zu seiner Lage und betonte, dass ein Start nicht garantiert sei und von seinem Zustand in den nächsten Tagen abhänge. „Ich hoffe, dass ich teilnehmen kann“, sagte er zu Movistar. „Ich habe mit einigen körperlichen Problemen zu tun und weiß noch nicht, ob ich spielen kann, aber ich werde es versuchen.“
Reduzierter Sandplan als realistische Option
Die Möglichkeit, Madrid auszulassen, spiegelt eine breitere Tendenz seiner jüngsten Terminplanung wider. Statt eines vollständigen Masters-1000-Kalenders priorisiert er zunehmend die Topform für die Grand Slams. Eine verkürzte Sandplatzsaison nur mit Rom und Roland Garros würde zu dieser Strategie passen, zumal der Zeitplan zwischen den Turnieren eng ist.
Bereits 2025 erlitt der Serbe frühe Niederlagen beim Auftakt in Monte-Carlo (gegen Alejandro Tabilo) und beim Madrid Open (gegen Matteo Arnaldi). Der 24-fache Grand-Slam-Sieger nahm sich daraufhin eine Auszeit und kehrte beim ATP-250-Event in Genf zurück – wo er seinen 100. Titel holte und eine ideale Vorbereitung vor Roland Garros fand, einem Turnier, in dem er im Halbfinale vom Italiener Jannik Sinner gestoppt wurde.
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Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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Novak Djokovic @DjokerNole was training in Marbella today for the upcoming Madrid Masters #MMOPEN
After one-month rest and recovery, he looks good, not that "rusty"😏