„Ich weiß, dass er plant, bei diesen beiden Vorbereitungsturnieren zu spielen“: Dänische Medien verfolgen Runes mögliches frühes Comeback

ATP
Dienstag, 24 Februar 2026 um 9:30
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Holger Rune nähert sich einem Comeback, nachdem er sich im Oktober eine schwere Achillessehnenverletzung zugezogen hatte, die ihn nach den Halbfinals der Stockholm Open außer Gefecht setzte. Der Däne absolviert in Katar eine intensive Reha, die von seinem Team eng begleitet wird. Laut TV2-Experte Peter Bastiansen rückt Runes Rückkehr in Sichtweite, auch wenn noch kein offizielles Datum feststeht.

Holger Rune vor Rückkehr – klappt es rechtzeitig für Roland Garros?

Bastiansen hob in der Sendung Dobbeltfejl positive Anzeichen in Runes Genesung hervor. Er betonte, dass Rune wieder Elemente des Spitzentennis testet, das ATP-500-Turnier in Doha besucht und Partien von der Seitenlinie aus verfolgt. Bastiansen beschrieb den Prozess als ermutigend: „Es ist äußerst positiv, dass Holger beginnt, sich bei Turnieren zu zeigen“, sagte der Tennisexperte. „Er war beim Turnier in Doha und macht dort natürlich auch seine Reha. Jetzt kommt er raus und spürt die Energie, die dazugehört, wenn man ein erfahrener ATP-Spieler ist.“
Trotz Medienspekulationen, wonach sein Zeitfenster für die Genesung ihn sogar bis zum Ende des Jahres 2026 außer Gefecht setzen könnte, hält Bastiansen eine Rückkehr bis Roland Garros für möglich. Die French Open beginnen am 24.05., und die Pläne sehen dem Vernehmen nach zwei Vorbereitungsturniere vor, möglicherweise die Masters-1000-Events in Madrid oder Rom. Bastiansen bezeichnete diesen Fahrplan als „Lichtstrahl“ und spiegelte damit den vorsichtigen Optimismus im Rune-Lager wider.
Runes Mutter und Managerin, Aneke Rune, bekräftigte, dass noch kein fester Termin gesetzt werden kann. Der Fortschritt werde wöchentlich bewertet, wobei physische Tests bestimmen, wann Rune in die Übergangsphase wechseln kann. „Wir können nicht willkürlich ein Datum festlegen. Es hängt vollständig von seinem wöchentlichen Fortschritt beim körperlichen Check ab“, sagte sie gegenüber Spilxperten. „Wir benötigen noch einen weiteren körperlichen Block und gehen dann in die Übergangsphase, und wir können nicht genau wissen, wann sie beginnt oder wie lange sie dauert. Wir sind näher dran als vor einem Monat; das ist wohl das Einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann.“

Positive Signale in der Reha und wettkampfnahen Umgebung

Runes Rehabilitation wird von seinem Betreuerteam eng begleitet, und die Nähe zum Wettkampf gilt als wesentlich, um die Matchhärte zurückzugewinnen. Bastiansen betonte die psychologischen und physischen Vorteile, die eine erneute Einbindung in die ATP-Tour bringt, selbst ohne Einsatz auf dem Platz. Die Präsenz in Doha ermöglichte dem ehemaligen Weltranglistenvierten, Turnierabläufe und Platzbedingungen wieder aufzufrischen, während die Genesung fortgesetzt wurde.
Der dänische Experte lobte zudem Runes Hingabe und Arbeitsmoral. Er hob Runes proaktiven Ansatz im Training und in der Reha hervor und betonte, der Spieler bleibe fest entschlossen, in voller Stärke zurückzukehren. „Es scheint, dass die Rehabilitation verläuft, wie sie soll. Das Ziel ist, bei Roland Garros dabei zu sein, was ich immer noch verrückt finde“, sagte Bastiansen und fügte hinzu, Runes Energie und seine Fokussierung auf Tennis seien positive Anzeichen für ein konkurrenzfähiges Comeback.

Rückkehr planen: Strategie vor den French Open

Der vorläufige Plan für Rune umfasst zwei Turniere vor Roland Garros. Der Zeitplan deutet auf ein mögliches Comeback beim Madrid Masters Ende April oder beim Rom Masters Anfang Mai hin, was ein kurzes Matchpensum vor Beginn der French Open bieten würde. Bastiansen betonte, dass diese Events als Vorbereitungsstufen dienen, in denen Rune seine Fitness unter Wettkampfbedingungen testen kann, ohne sich zu überlasten.
Trotz verbleibender Ungewissheit verfolgt die Expertengemeinde den dänischen Star aufmerksam. Runes Comeback-Kurs hängt von schrittweisem Fortschritt in der Rehabilitation ab, mit sorgfältigem Management, um Rückschläge zu vermeiden. Bastiansen zog ein nüchternes Fazit und unterstrich den vorsichtigen Optimismus im Lager: „Wenn man Holger kennt und all die Energie, die er hineinsteckt, ist es positiv, dass er dem Tennis wieder näherkommt. Ich weiß, dass er plant, diese beiden Vorbereitungsturniere vor Roland Garros zu spielen, und ich finde, das ist ein Lichtstrahl.“
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