Lorenzo hat bis zu diesem Turnier sehr schlecht gespielt, aber beim
Monte-Carlo Masters hat er ein wenig Magie gefunden und
Novak Djokovic in drei Sรคtzen mit 4:6, 7:5 und 6:4 besiegt.
Musetti war immer ein interessantes Match fรผr Djokovic, da der Italiener vor zwei Jahren in Roland Garros 2:0 fรผhrte und schlieรlich im fรผnften Satz aufgab. Der Italiener ist ein hervorragender Sandplatzspieler, was er in Monte-Carlo einmal mehr unter Beweis stellt, auch wenn sein Niveau hier ein paar Stufen รผber dem liegt, was er in diesem Jahr bisher gespielt hat.
Der erste Satz war interessant, da Djokovic ein frรผhes Break kassierte, das er sofort wieder abgab, um dann ein weiteres Break zur 5:2 Fรผhrung zu schaffen. Musetti breakte dann ein weiteres Mal zum 5:4 und Djokovic breakte den Italiener ein weiteres Mal, um den Satz mit 6:4 zu beenden. Es war ein sehr umkรคmpftes Match, in dem Musetti sehr gut spielte und Djokovic Mรผhe hatte, konstant zu bleiben.
Im zweiten Satz lieferten sich die Spieler vier Breakbรคlle in Folge, wobei Djokovic schlieรlich mit 4:2 in Fรผhrung ging. Es sah so aus, als ob das Match vorbei wรคre, aber Musetti fand die Inspiration, um sofort zurรผck zu brechen, und das leitete eine Serie ein, die damit endete, dass der Italiener den zweiten Satz mit 6:4 gewann.
Der letzte Satz wurde kurz nach Beginn wegen Regens unterbrochen, und als die Spieler zurรผckkehrten, war es immer noch Musetti, der mehr Lรถsungen auf dem Platz fand. Er nahm ein Break und hielt es, um den Satz zu beenden.