Während auf der WTA-Tour aktuell das Masters-1000-Event in Doha stattfindet, waren heute Nachmittag mit
Jan-Lennard Struff und
Daniel Altmaier zwei deutsche Spieler auf dem ATP-Circuit im Einsatz. Struff ging beim
ATP-500er-Turnier in Rotterdam an den Start, während Daniel Altmaier in Buenos Aires um den Einzug in die zweite Runde kämpfte.
Dominanter Sieg für den Warsteiner
Jan-Lennard Struff ließ in seiner Auftaktpartie bei den
Rotterdam Open gegen den Niederländer Hugo Grenier nichts anbrennen. Mit einem makellosen 6:0, 6:4‑Erfolg zog die ehemalige deutsche Nummer eins in nur 1:04 Stunden Spielzeit problemlos in die zweite Runde ein.
Nach einem souveränen Aufschlagspiel des Deutschen zum Start der Partie, nutzte Struff im anschließenden Returnspiel seine erste Breakchance beim Stand von 30:40 aus Sicht von Grenier mit einem starken Vorhand-Inside-out-Winner am Ende einer 18-Shot-Rally. Auch das zweite und dritte Aufschlagspiel des Heimfavoriten gingen an Struff, sodass der erste Satz mit einem glatten 6:0 "Bagel" an den aktuellen Weltranglisten-77. ging.
Jan-Lennard Struff steht nach einem souveränen Sieg in der zweiten Runde beim ATP-Turnier in Rotterdam
Auch im zweiten Durchgang erwischte Struffi den besseren Start. Erneut gelang ihm früh das Break. Doch im anschließenden Aufschlagspiel streute der Deutsche erstmals mehrere einfache Fehler am Stück ein, weshalb Grenier den Satz schnell wieder ins Gleichgewicht bringen konnte.
Bis zum Stand von 4:4 konnten beide Spieler ihren Aufschlag souverän halten, bevor Struff den Sack mit seinem fünften Break beim Stand von 6:0, 5:4, 40:15 zumachte. Für den deutschen
Davis Cup-Spieler war es damit sein erster Hauptfeldsieg bei einem ATP-Turnier in diesem Jahr.
In der nächsten Runde wartet nun der Sieger der Partie Hubert Hurkacz gegen Alexander Bublik, in die der Warsteiner als klarer Außenseiter gehen wird.
Enttäuschendes Erstrundenaus für Altmaier
Für seinen Landsmann und
Davis Cup-Partner
Daniel Altmaier war es am heutigen Nachmittag ein Spiel zum Vergessen. Gegen Juan Manuel Cerúndolo, den Bruder von Francisco Cerundolo, musste sich der Deutsche chancenlos mit 2:6, 2:6 geschlagen geben.
In beiden Sätzen hatte Altmaier große Startschwierigkeiten, weshalb er nie wirklichen Zugriff auf das Match haben konnte. Sein Gegner hingegen überzeugte mit aggressivem Sandplatztennis, unter anderem 17 Gewinnschlägen gegenüber nur neun unerzwungenen Fehlern.
Auch am Netz agierte der Argentinier mit 8/8 gewonnenen Punkten sehr stark. Im direkten Vergleich steht es nun nur noch 3:2 für Altmaier, nachdem drei der letzten vier Duelle an den Deutschen gingen.