Von der Sonne Australiens zu den Hallenplätzen in Rotterdam: Die ATP Tour zieht weiter in die Niederlande, wo das ABN AMRO Open vom 09.02. bis 15.02. beginnt.
Das ATP-500-Turnier ist trotz einiger prominenter Ausfälle stark besetzt. Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste Carlos Alcaraz wollte den Doppelschlag, doch nach seinem ersten Triumph bei den Australian Open hat er sich für eine Pause entschieden, um mit Blick auf den weiteren Verlauf der Saison vernünftig zu regenerieren.
Gleiches gilt für Alexander Zverev, der dem Spanier in einem kräftezehrenden Halbfinale in Melbourne unterlag. Der formstarke Deutsche hinterlässt ebenfalls eine große Lücke im Feld, in die viele Spieler stoßen wollen.
Dazu zählt
Alex de Minaur, der nun als topgesetzter Spieler und wohl Favorit auf den Titel ins Turnier geht. Der Australier ist stark in die Saison gestartet und hat in Rotterdam bereits überzeugt, nachdem er im vergangenen Jahr das Endspiel in drei Sätzen erreichte. Auch 2024 scheiterte er erst im Finale, diesmal an Jannik Sinner.
Die Konkurrenz um die Krone ist stark: Hallen-Hartplatzspezialist
Felix Auger-Aliassime meldet nach einem holprigen Start in das Jahr 2026 Ansprüche an. Er kennt das Siegergefühl in Rotterdam, 2022 holte er den Titel. Im Vergleich dazu legte
Alexander Bublik mit dem Triumph beim Hong Kong Open einen Blitzstart hin. Setzt er seine famose Form fort, dürfte der Kasache nur schwer zu stoppen sein.
Ähnliches gilt für Jack Draper. Der ehemalige Weltranglisten-Vierte ist der am höchsten platzierte Spieler außerhalb der Top 10 in diesem Feld und bestreitet sein erstes Turnier seit den US Open, nachdem seine Armverletzung endlich so weit verheilt ist, dass er wieder auf den Platz zurückkehren kann.
Ein weiterer früherer Champion, Daniil Medvedev, ist als Nummer eins der russischen Teilnehmer dabei, knapp vor Karen Khachanov. Tallon Griekspoor und Arthur Rinderknech komplettieren die Top Acht in Rotterdam. Finalist von 2022, Stefanos Tsitsipas, will zu seiner Bestform zurückfinden, während Arthur Fils nach einer langen Auszeit sein Comeback fortsetzt.
ABN AMRO Open Preisgeld und Weltranglistenpunkte
Es gibt beachtliches
Preisgeld und zahlreiche Punkte zu holen, und die Spieler wollen diese Chance nutzen. Das große Ziel ist der Titel, der mit €460.555 und sehr respektablen 500 Weltranglistenpunkten belohnt wird.
Der Finalist tröstet sich mit €247.800 und 300 Punkten. Die beiden Halbfinalisten reisen mit €132.060 und 200 Punkten aus den Niederlanden ab. Viertelfinalisten verdienen €67.470 und 100 Punkte. Eine Niederlage im Achtelfinale bringt €36.015 sowie 50 Punkte. Wer zum Auftakt verliert, erhält €19.205 und ernüchternde null Punkte.
| Runde | Punkte | Preisgeld |
| Sieger | 500 | €460,555 |
| Finalist | 330 | €247,800 |
| Halbfinalist | 200 | €132,060 |
| Viertelfinalist | 100 | €67,470 |
| Achtelfinale | 50 | €36,015 |
| Erste Runde | 0 | €19,205 |