Die Mexican Open in Acapulco werden in den kommenden Tagen stattfinden, obwohl die Gewalt nach dem Tod des meistgesuchten Drogenbosses des Landes das Event in Gefahr gebracht hat.
Acapulco hat als Turnier selten Glück: Vor zwei Jahren verhinderte eine Naturkatastrophe die Durchführung, im vergangenen Jahr traf es die Veranstaltung näher, als eine Lebensmittelvergiftungsepidemie dazu führte, dass die Hälfte des Feldes nicht antreten konnte oder früh ausschied.
Doch in diesem Jahr ist es etwas noch Ungewöhnlicheres. Nemesio Oseguera Cervantes, besser bekannt als El Mencho, starb am Sonntag in Gewahrsam, kurz nachdem er von Spezialeinheiten in Mexiko festgenommen worden war. Er wurde am Sonntag bei Zusammenstößen zwischen seinen Unterstützern und der Armee in Jalisco verletzt.
Die Mexican Open beginnen am Montag in Acapulco, das in einem der fünf mexikanischen Bundesstaaten liegt, in denen die US-Regierung Menschen wegen der Gewalt zum Schutz vor Ort aufgerufen hat.
Turnier findet normal statt, Merida ebenfalls nicht betroffen
Mitglieder des Jalisco New Generation Cartel, einer der mächtigsten kriminellen Organisationen in Mexiko, haben nach seinem Tod Geschäfte in Brand gesetzt und Blockaden errichtet. Eine Absage des Turniers wurde von den Organisatoren jedoch als falsch zurückgewiesen.
Laut BBC erklärten die Organisatoren in einer Mitteilung, dass es regulär weitergeht, jedoch überwacht wird. Alexander Zverev ist in dieser Woche in Acapulco topgesetzt, auch Merida läuft wie gewohnt weiter, da das Turnier nicht in einem betroffenen Bundesstaat stattfindet.
„Die Veranstaltung findet wie geplant statt und die Turnierabläufe laufen normal“, sagten die Organisatoren.
„Wir bleiben in Koordination und stetiger Kommunikation mit den Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene unter den festgelegten Sicherheitsprotokollen.“
Alex de Minaur, Casper Ruud, Frances Tiafoe gehören ebenfalls zu den Teilnehmern in einem der am stärksten besetzten Felder der Woche, da die großen Namen offenbar frühestens in Indian Wells und Miami zurückkehren. Carlos Alcaraz, Spitzenreiter der ATP Rankings, spielte und gewann letzte Woche in Katar, während Jannik Sinner, Novak Djokovic und andere wohl ebenfalls erst dann zurück sein werden.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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