Novak Djokovic wird während der Tour-Pause das Qualifikationsspiel Bosnien gegen Italien besuchen

ATP
Dienstag, 31 März 2026 um 21:00
Novak Djokovic Qatar Grand Prix Formula 1 Doha
Laut Berichten von Tribuna wird Novak Djokovic am 31.03.2026 das WM-Qualifikations-Playoff-Finale zwischen Bosnien und Herzegowina und Italien besuchen, wobei der Serbe eine Wettkampfpause für eine Reise in die Region nutzt. Der 24-fache Grand-Slam-Champion hat sich nach seinem jüngsten Auftritt in Indian Wells vom Turnierbetrieb zurückgezogen.

Djokovics Reise nach Bosnien und Besuch des WM-Playoff-Finals

Djokovics Präsenz im Stadion Bilino Polje folgt auf eine Phase reduzierter Aktivität auf der ATP-Tour. Der ehemalige Weltranglistenerste schied in Indian Wells im Achtelfinale gegen Jack Draper aus und zog anschließend sowohl seine Nennung für die Miami Open als auch für das Monte-Carlo Masters zurück, was ein Zeitfenster in seinem Kalender eröffnete.
Der 36-Jährige hat in der Vergangenheit Pausen in der Saison häufig genutzt, um sich physisch und mental neu zu justieren, und auch diese Phase scheint diesem Muster zu folgen. Anstatt im gewohnten Trainingskreislauf zu bleiben, entschied sich Djokovic für einen kurzen Aufenthalt in Bosnien und Herzegowina, wo er persönliche Besuche mit dem Besuch eines wichtigen Fußballspiels verbindet.
Seine Reise beinhaltete zudem eine Rückkehr nach Visoko, wo er die sogenannten Bosnischen Pyramiden bereits mehrfach besucht hat, ein Ort, für den er seit Jahren anhaltendes Interesse zeigt. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Djokovic in ruhigeren Saisonabschnitten außerplatzliche Interessen mit seinem Wettkampfkalender verknüpft.
Djokovics Entscheidung, das Qualifikationsspiel zu besuchen, folgt auf sein frühes Aus in Indian Wells, wo er Draper in drei Sätzen unterlag. Dieses Resultat verlängerte einen gemischten Start in seine Saison 2026, in der der Serbe seine Auftritte gezielt dosiert und das Belastungsmanagement mit Blick auf die Sandplatzsaison priorisiert.
Nach dem Verzicht auf Miami sorgte sein Rückzug aus Monte-Carlo für zusätzliche Aufmerksamkeit, zumal das Turnier als erstes ATP-Masters-1000-Event der Sandplatzsaison besondere Bedeutung hat.
Djokovic hat sich in den vergangenen Jahren daran gewöhnt, seinen Kalender anzupassen und Turniere außerhalb der Grand Slams – einschließlich Masters-Events – auszulassen, wobei man in Monte Carlo in den letzten 15 Jahren stets mit seiner Teilnahme gerechnet hatte, dem einzigen Turnier dieser Kategorie, das er im letzten Jahrzehnt und darüber hinaus nicht verpasst hatte. Seit seinem Debüt 2006 fehlte er lediglich 2011 verletzungsbedingt.
Die Zeit fernab der Courts nutzend, reiste Djokovic nach Bosnien und Herzegowina, wo er in Visoko an der Seite von Dr. Semir Osmanagic, dem Gründer des „Archaeological Park: Bosnian Pyramid of the Sun“, gesehen wurde.
„Novak Djokovic bei seinem siebten Besuch im Bezirk der Bosnischen Pyramiden“, postete der Reiseleiter in den sozialen Medien neben Fotos mit Nole. „Der beste Tennisspieler aller Zeiten, Novak Djokovic, besucht erneut den Bezirk der Bosnischen Pyramiden. Am Montag, dem 30.03.2026, traf er am Nachmittag in Visoko ein, wo er sich mit dem Direktor der Stiftung ‚Archaeological Park: Bosnian Pyramid of the Sun‘ und dem Entdecker der Bosnischen Pyramiden, Dr. Semir Osmanagic, traf.“

Djokovics Präsenz beim entscheidenden WM-Qualifikationsspiel in Bosnien

Djokovic wird beim Playoff-Finale zwischen Bosnien und Herzegowina und Italien erwartet, einem Spiel, das die Teilnahme an der FIFA-WM 2026 entscheidet. Die Partie hat für Bosnien besondere Bedeutung, das erstmals seit seinem Debüt 2014 wieder das Turnier erreichen will.
Der Serbe interessiert sich nachweislich für Fußball und hat große Spiele häufig besucht, wenn es sein Terminplan zulässt. Sein Auftritt im Bilino Polje fügt sich in dieses Muster, wobei La Tribuna berichtet, dass er bei der entscheidenden Begegnung anwesend sein will.
In der Vorbereitung auf das Spiel teilte Djokovic Bilder von seinem Besuch der Bosnischen Pyramiden und signalisierte damit seine Präsenz im Land vor der Partie. Seine Wege der vergangenen Tage wurden genau verfolgt, zumal er der ATP-Tour in diesem Abschnitt fernbleibt.
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