Ohne Satzverlust: Ben Shelton demontiert heimischen Qualifikanten und zieht in die dritte Runde der Australian Open ein

ATP
Donnerstag, 22 Januar 2026 um 7:45
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Ben Shelton setzte sich in seiner Zweitrundenpartie gegen den einheimischen Qualifikanten Dane Sweeny mit einem klaren 6:3, 6:2, 6:2 durch und buchte sein Ticket für die dritte Runde in Melbourne. Der Australier hatte sich durch die Qualifikation gespielt und in der ersten Runde für eine Überraschung gesorgt, als er den französischen Routinier Gaël Monfils ausschaltete, konnte das Tempo des US-Amerikaners jedoch nicht mitgehen.

Australian Open Matchbericht – wie Shelton ohne Satzverlust dominiert

Shelton präsentiert sich weiterhin stabil und hat noch keinen Satz abgegeben. Zum vierten Mal in Folge steht er in der dritten Runde der Australian Open. Der US-Amerikaner hat nun in 10 seiner letzten Grand-Slam-Starts mindestens die dritte Runde erreicht (insgesamt 11 von 14 in seiner Karriere). Nun will er gegen den Shanghai-Masters-Sieger 2025, Valentin Vacherot, den Sprung in die zweite Woche schaffen.
Für Shelton ist dies eine Woche mit zusätzlichem Druck, da er die Punkte aus dem Halbfinaleinzug 2025 verteidigt. Immerhin hat er den Punktverlust in der Live-Weltrangliste bislang etwas abgefedert, wo er aktuell als Nummer 9 der Welt geführt wird.

Shelton findet schnell seinen Rhythmus

Von Beginn an zeigte Shelton (Nr. 7) Reife im Umgang mit dem Favoritendruck. Er traf auf einen Gegner, der nur auf Rang 182 steht, aber mit Selbstvertrauen aus vier Siegen in Serie – drei davon in der Qualifikation – und mit Heimunterstützung antrat, die die Aufgabe kniffliger hätte machen können als erwartet.
Shelton übernahm jedoch früh die Kontrolle, nutzte seine ersten Breakchancen und ging im vierten Spiel in Führung. Mit diesem einen Break im Rücken reichte es dem 23-Jährigen, den Satz souverän durchzuhalten und mit 6:3 vorzulegen.

Nahezu perfekter zweiter Satz von Shelton

Der zweite Satz war einer zum Genießen: Shelton agierte nahezu fehlerfrei – vor allem beim Aufschlag, wo Sweeny kaum Zugriff bekam. Shelton schlug neun Asse und gewann 100% seiner Aufschlagpunkte in einem Satz, der nur 26 Minuten dauerte.
Der Amerikaner verwertete zwei Breaks aus drei Chancen und beendete den Satz mit 15 Winnern gegenüber nur zwei seines Gegners. Shelton beging lediglich einen unerzwungenen Fehler, Sweeny deren sechs, und machte den Durchgang mit 6:2 zu. Damit führte er nach nicht einmal einer Stunde mit zwei Sätzen.

Dritter Satz headline

Im dritten Satz änderte sich das Bild nicht grundlegend, auch wenn Sweeny phasenweise konkurrenzfähiger auftrat. Der Australier fand etwas mehr Wirkung mit dem Aufschlag, stellte um und vermied lange Ballwechsel, während Shelton mehr Fehler machte und einige Bälle im Netz landeten.
Bis 2:2 hielt Sweeny den Gleichstand, doch er konnte das Niveau nicht halten. Im fünften Spiel gab er vier Breakbälle ab, und Shelton ging schließlich in Führung. Von da an ließ der Amerikaner nicht nach, gewann fünf Spiele in Folge – darunter zwei Breaks hintereinander – und machte den 6:3-, 6:2-, 6:2-Erfolg perfekt.
Die Nummer 7 der Welt überzeugte mit starken Zahlen: 19 Asse, 88% gewonnene Punkte beim ersten Aufschlag und 71% beim zweiten, dazu 38 Winner und 17 unerzwungene Fehler. In der dritten Runde trifft er auf den an 30 gesetzten Valentin Vacherot, den Überraschungssieger des Shanghai Masters im vergangenen Jahr.
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