Alexander Bublik zeigte in seinem Duell mit Rinky Hijikata einen Moment sichtbarer Frustration, als er nach dem Ende des zweiten Satzes seinen Schläger zerstörte. Der Kasache reagierte unmittelbar nach dem verlorenen Tie-Break, schleuderte den Schläger auf den Court und ging anschließend zu seiner Bank vor dem entscheidenden Satz.
Die Nummer 10 der Welt hatte den Auftaktsatz in einem eng umkämpften Match gewonnen, das weitgehend vom Aufschlag geprägt war. Die Partie blieb jedoch durchgehend ausgeglichen, da Hijikata Bublik konstant in enge Aufschlagspiele zwang und das Duell schließlich in einen Entscheidungsdurchgang drückte.
Bubliks Ausbruch erfolgte am Ende des Tie-Breaks des zweiten Satzes, als der australische Qualifikant die Partie ausgleichen konnte. Der Kasache zerbrach aus Frust seinen Schläger auf dem Court, bevor das Spiel im dritten Satz fortgesetzt wurde.
Ein enges Match, entschieden durch Nuancen
Zuvor war die Partie von kleinsten Unterschieden geprägt. Bublik stand spät im ersten Satz unter erheblichem Druck, als Hijikata bei 5:5 im Aufschlagspiel des Kasachen vier Satzbälle herausspielte. Bublik entkam in dieser Phase und erzwang einen Tie-Break, in dem er den Satz stark abschloss. Der Kasache gewann die letzten fünf Punkte des Breakers und holte den Auftakt mit 7:6.
Der zweite Satz folgte einem ähnlichen Muster, beide hielten ihren Aufschlag souverän und erspielten sich nur wenige Chancen bei Rückschlag. Erneut fiel die Entscheidung im Tie-Break, diesmal übernahm Hijikata früh die Kontrolle und glich das Match aus.
Nach dem Seitenwechsel, der auf die Schlägerzerstörung folgte, übernahm Hijikata im dritten Satz rasch die Initiative. Der Australier schaffte ein frühes Break, zog auf 3:1 davon und setzte Bublik sofort unter Druck. Von da an blieb Hijikata bei eigenem Aufschlag stabil und verteidigte seinen Vorsprung über den Satz. Bublik gelang das Rebreak nicht mehr, sodass der Qualifikant den 7:6, 6:7, 6:3-Erfolg ins Ziel brachte.
Das Ergebnis markiert einen bedeutenden Meilenstein für Hijikata, der den ersten Sieg seiner Karriere gegen einen Top-10-Spieler feierte und erstmals das Achtelfinale bei einem Masters-1000-Turnier erreichte. Der Australier wird voraussichtlich in die Top 100 zurückkehren und trifft als Nächstes auf Cameron Norrie um ein Ticket fürs Viertelfinale.