Frances Tiafoe erlebte beim Delray Beach Open einen ungewöhnlichen Auftakt in mehr als einer Hinsicht, als der Supervisor die Logos auf seinem Tanktop entfernen ließ.
News-Update zu Tiafoes Logo-Ärger und kuriosem Matchstart
Tiafoe traf zum Auftakt auf Rinky Hijikata, doch der an Nummer 8 gesetzte Amerikaner wurde noch vor Spielbeginn gestoppt, als Joshua Brace, der Stuhlschiedsrichter, von seinem Sitz stieg und ihn informierte, dass sein Shirt gegen die ATP-Regeln zu Logos verstoße.
Er trug ein schwarzes, belüftetes ärmelloses Tennisshirt von Lululemon, das das Lululemon-Logo auf der linken Brust sowie zwei Logos auf der rechten Brust für das Technologieunternehmen UKG und die Bank Barclays zeigte.
Als sich die Verzögerung hinzog, begann das Publikum laut zu buhen, während Offizielle nach einer Lösung suchten. Der Schiedsrichter entschied sich schließlich zögerlich, einen schwarzen Marker zu verwenden und das Logo zu übermalen.
„Bei ärmelloser Kleidung dürfen zwei Logo-Positionen auf der Vorderseite angebracht werden, jedoch darf keines 6 sq in (3 sq cm) überschreiten“, heißt es im ATP-Regelbuch.
Es war nicht das erste Mal, dass so etwas passierte: Hailey Baptiste wurde bei Roland Garros aus demselben Grund gestoppt, weil das Nike-Logo auf ihrem Stirnband zu groß war. Auch dort benutzte der Schiedsrichter einen schwarzen Marker.
„Ich bin happy, ich bin happy. Wirklich sehr happy damit. Ich fand, ich habe heute Abend ziemlich gut gespielt“, sagte Tiafoe in seinem On-Court-Interview. „Danke an alle, die gekommen sind. Es ist schön, ein weiteres Heimturnier zu haben.“
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
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