Paula Badosa wird in der kommenden Woche nicht beim WTA 500 Mérida Open Akron antreten und damit eine weitere Unterbrechung in einem schwierigen Start in ihre Saison 2026 hinnehmen. Die Spanierin, aktuell Nummer 70 der Welt, kehrte zu Jahresbeginn auf die Tour zurück, findet aber noch keine Konstanz. In dieser Saison hat sie noch keine zwei Matches in Folge gewonnen, zudem beeinträchtigen körperliche Probleme weiterhin ihren Turnierplan.
Badosas Aus für Mérida wirft Fragen vor Indian Wells auf
Beim WTA 1000-Turnier in Dubai in dieser Woche gab Badosa gegen Elina Svitolina nach verlorenem ersten Satz mit 4:6 auf. Zuvor hatte sie im Auftaktsatz bereits 4:1 geführt, konnte das erforderliche Niveau jedoch nicht halten, um das Match zu Ende zu spielen. Davor hatte sie Katerina Siniakova mit 6:2, 7:5 besiegt und dabei Ansätze von Wettbewerbsfähigkeit gezeigt, jedoch nur begrenzte Belastbarkeit über aufeinanderfolgende Matches.
Es war der 38. Rückzug ihrer Profikarriere und der achte seit Januar 2024. Badosa kämpft mit chronischen körperlichen Beschwerden, darunter Rückenprobleme, die ihre Saisons wiederholt unterbrochen und ihre Fähigkeit, längere Turnierläufe hinzulegen, eingeschränkt haben.
Ihren Verzicht auf Mérida bestätigte sie in den sozialen Medien: „Es tut mir sehr leid, bekannt geben zu müssen, dass ich in diesem Jahr nicht in Mérida sein kann. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut zu spielen. Jetzt muss ich mich richtig erholen und so schnell wie möglich zurückkommen.“
Dubai 2026 und Karrierehürden
In Dubai folgte Badosas Aufgabe mitten im Match auf einen starken Auftakt ins Turnier. Ihr Erstrundensieg gegen Katerina Siniakova, 6:2, 7:5, deutete auf Wettbewerbsfähigkeit hin, doch gegen Svitolina setzte ihr die physische Verfassung Grenzen. Nach einer 4:1-Führung gab sie den ersten Satz mit 4:6 ab und musste aufgeben.
Die Spanierin richtet den Blick nun auf das anstehende Sunshine Double mit den WTA 1000-Turnieren in Indian Wells und Miami. Indian Wells ist in ihrer Laufbahn als Schauplatz ihres WTA 1000-Titels 2021 bemerkenswert. Die nächsten Wochen sind der Regeneration und Vorbereitung gewidmet, um auf höchstem Niveau anzutreten, ohne weitere Aufgaben im Match zu riskieren.
Badosas anhaltende Gesundheitsprobleme in Mexiko
Badosa erlebte bereits zuvor Unterbrechungen bei Turnieren in Mexiko und hatte mit Krankheit und Verletzungen zu kämpfen. Beim Guadalajara Open WTA 1000 im Jahr 2022 zog sie zum Auftakt gegen Victoria Azarenka krankheitsbedingt zurück und erklärte: „Es tut mir so leid, dass ich nicht weitermachen konnte. Die Wahrheit ist, dass ich in den letzten zwei Tagen sehr krank war… Ich habe alles versucht, aber es war nicht möglich.“
Beim Mérida Open WTA 500 im Jahr 2025 gab sie im Viertelfinale gegen Daria Saville auf, nachdem sie wegen Beschwerden am rechten Bein und Rücken medizinische Hilfe angefordert hatte. Sie verließ den Platz in Begleitung eines Arztes, was die körperlichen Herausforderungen unterstrich, mit denen sie in Mexiko konfrontiert war.
Diese Vorfälle zeigen, dass Badosa bei Turnieren in Mexiko wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu tun hatte, die ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigten. Ihr Verzicht auf Mérida 2026 setzt dieses Muster fort, auch wenn ihr Fokus nun auf den bevorstehenden WTA 1000-Events in den Vereinigten Staaten liegt.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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