Jessica Pegula setzte sich in einem hart umkämpften Duell gegen Emma Raducanu durch und gewann mit 6:4, 6:7(7:3), 6:2, um ins Halbfinale der Miami Open einzuziehen. Die Weltranglisten-Vierte kämpfte sich im zweiten Satz nach einem 2:5-Rückstand zurück und sicherte sich ihre insgesamt 11. Halbfinalteilnahme bei einem WTA 1000-Turnier.
Die Amerikanerin trifft nun auf die Überraschung des Turniers, Alexandra Eala, die bereits Madison Keys (Nr. 5) und Iga Swiatek (Nr. 2) bezwungen hat und auf eine weitere Sensation hofft.
Beide Spielerinnen hielten zu Beginn souverän ihren Aufschlag, wobei Pegula versuchte, das Spiel durch Rückhand-Duelle zu dominieren. Die Amerikanerin war die Erste, die ein Break schaffte und mit 4:2 in Führung ging. Beide servierten effizient: Pegula brachte 75 % ihrer ersten Aufschläge ins Feld und gewann 81 % davon, während Raducanu eine Quote von 76 % erzielte und 64 % ihrer ersten Aufschläge für sich entschied.
Trotz einiger später Gegenwehr nutzte Pegula ihr einziges Break und sicherte sich den ersten Satz mit 6:4, wobei sie beeindruckende 79 % der Punkte bei eigenem Aufschlag gewann.
Raducanu musste früh einen Breakball abwehren, hielt dem Druck jedoch stand – ein entscheidender Moment im Satz. Die Britin nutzte Pegulas Fehler und schaffte das erste Break, wodurch sie sich schnell eine 4:1 Führung erarbeitete, während die Amerikanerin zunehmend frustriert wirkte.
Bei 5:2 beantragte Raducanu eine medizinische Auszeit, da sie leicht angeschlagen wirkte. Nach der Unterbrechung folgte ein kräftezehrendes Spiel mit 20 Punkten, in dem Raducanu vier Satzbälle vergab, bevor Pegula ihren Aufschlag hielt. Die Weltranglisten-Vierte schaffte anschließend das Re-Break, woraufhin Raducanu bei 5:4 erneut medizinische Betreuung anforderte.
Da beide Spielerinnen ihren Aufschlag hielten, ging der Satz in den Tiebreak. Dort führte zunächst Pegula, doch Raducanu kämpfte sich trotz ihrer körperlichen Probleme zurück und gewann sieben der letzten acht Punkte, um den Satz mit 7:6(7:3) für sich zu entscheiden.
Raducanu nahm vor dem Entscheidungssatz eine weitere medizinische Auszeit und hatte sichtlich mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen, wodurch sie in langen Ballwechseln zunehmend Probleme bekam. Pegula übernahm früh die Kontrolle und sicherte sich ein entscheidendes Break im zweiten Spiel.
Obwohl Raducanu in der Schlussphase des Matches großen Kampfgeist zeigte und ihren Aufschlag souverän hielt, konnte sie dem Druck bei 2:5 nicht mehr standhalten. Sichtlich erschöpft verlor sie ihr letztes Aufschlagspiel, sodass Pegula mit 6:4, 6:7(3), 6:2 den Sieg holte und zum dritten Mal in ihrer Karriere das Halbfinale der Miami Open erreichte.
Dort trifft sie auf die 19-jährige Überraschungsspielerin Alexandra Eala, die zuvor die Weltranglisten-Zweite Iga Swiatek in zwei Sätzen aus dem Turnier geworfen hatte.
Raducanu | VS | Pegula |
---|---|---|
Service | ||
3 | Aces | 6 |
0 | Double Faults | 1 |
69% (64/93) | 1st Service Percentage | 78% (80/102) |
67% (43/64) | 1st Service Points Won | 74% (59/80) |
54% (15/28) | 2nd Service Points Won | 50% (11/22) |
56% (5/9) | Break Points Saved | 83% (5/6) |
73% (11/15) | Service Games | 93% (14/15) |
Return | ||
26% (21/80) | 1st Return Points Won | 33% (21/64) |
50% (11/22) | 2nd Return Points Won | 46% (13/28) |
- | Break Points Saved | - |
Other | ||
2h 13m | Match Duration | 2h 13m |