Der frühere Trainer von Serena Williams, Rick Macci, behält die WTA-Tour stets im Blick und wagte kürzlich in einer mutigen Prognose in den sozialen Medien, die Spielerin zu benennen, die 2026 die Dominanz von Aryna Sabalenka und Iga Swiatek durchbrechen könnte.
Rick Macci sieht 2026-Breakthrough: Mirra Andreeva jagt die Spitze
Die Vormachtstellung an der WTA-Spitze ist in den vergangenen drei Saisons unantastbar gewesen. Zum zweiten Mal in Folge beendete Sabalenka das Jahr als Nummer 1 mit Swiatek auf Platz zwei, während 2024 die Polin vorne lag und die Belarussin Zweite wurde. Die Konstanz der Topspielerinnen zeigt sich auch mit Blick auf Coco Gauff, die in den letzten drei Saisons jeweils als Nummer 3 abschloss – ein Podium, das sich stetig wiederholte. Gemeinsam gewannen sie 11 der letzten 15 gespielten Grand Slams und beendeten alle drei Saisons in den Top 3.
Für Macci – der Venus und Serena Williams in ihren frühen Jahren betreute – gibt es einen Namen, der bereit ist, um die Spitze der Rangliste und große Titel zu kämpfen: die 18-jährige Mirra Andreeva, die 2025 mit Platz 5 ihr Karrierehoch erreichte und derzeit die Nummer 9 der Welt ist.
Die russische Teenagerin gewann nacheinander zwei WTA-1000-Titel bei den Dubai Duty Free Tennis Championships und in Indian Wells und sicherte sich damit ihren Platz in den Top 10 bis zum Jahresende – trotz eines Absturzes in der Rangliste, der ihr in letzter Minute die Teilnahme an den WTA Finals in Riad kostete.
Ein kometenhafter Aufstieg und ein harter Abschluss
Andreevas Durchbruch auf der Tour verlief besonders rasant: von ihren ersten Siegen mit nur 16 im Jahr 2023, dem Erreichen der dritten Runde bei den French Open und dem Achtelfinale in Wimbledon, bis hin zu den Halbfinals in Roland Garros und drei Viertelfinals bei WTA-1000-Turnieren nur ein Jahr später.
2025 war als Entwicklungsjahr anvisiert, und die Russin erfüllte dieses Ziel mit Bravour: zwei aufeinanderfolgende WTA-1000-Titel, Viertelfinals in Roland Garros und Wimbledon sowie aufeinanderfolgende Viertelfinals in Madrid und Rom.
Ihr Schwung am Jahresende war jedoch nicht ideal. Schwache Ergebnisse nach der Rückkehr auf Hardcourt kosteten sie die Qualifikation für die WTA Finals. Nach ihrem Wimbledon-Auftritt holte sie nur eine 4:5-Bilanz und verpasste Riad in allerletzter Sekunde, überholt von Elena Rybakina um wenige Punkte, obwohl ihr Debüt bei den WTA Finals fast sicher schien.
Andreeva beendete das Jahr als Nummer 9 der Welt, doch sie hat die Gelegenheit, ihre Form schon in einer Woche wiederzufinden, wenn sie das Jahr beim Brisbane International beginnt – als Nummer 6 der Setzliste in einem Feld mit Aryna Sabalenka, Amanda Anisimova und Elena Rybakina.
Ungeachtet ihres Formtiefs zum Saisonende setzt Macci weiter auf Andreeva, 2026 den nächsten Schritt zu machen und um ihren ersten Major-Titel zu kämpfen. „Die Spielerin, auf die man 2026 achten sollte, ist Andreeva“, schrieb Macci in seinen sozialen Medien. „Sie hat Grand-Slam-Potenzial in jeder Faser, und mein Tipp ist, dass sie Feuer fängt, mit reiferem Ehrgeiz höher klettert, andere ins Schwitzen bringt und am Jahresende auf eins oder zwei steht.“
Die Russin war 2025 auch auf der Doppel-Tour aktiv, spielte an der Seite von Diana Shnaider und qualifizierte sich für die WTA Finals, wo sie in der Round Robin ausschied. Andreeva beendete die Saison als Nummer 12 der Doppel-Weltrangliste.
Seit dem legendären Wimbledon-Finale zwischen Björn Borg und John McEnroe verfolgt Pascal Michiels den Tennissport mit großer Leidenschaft und analytischem Interesse. Diese langjährige Verbundenheit mit dem Sport verbindet er mit fundierter Datenkompetenz und einem klaren Blick für die Dynamiken des professionellen Wettbewerbs.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Tennisaktuell.de verantwortet er als Chefredakteur und Herausgeber die strategische und redaktionelle Ausrichtung der Plattform. Er steuert die inhaltliche Entwicklung, optimiert Sichtbarkeit und Reichweite und verbindet journalistische Standards mit datenbasierter Analyse. Dazu entwickelt er unter anderem Modelle zur Spiel- und Ergebnisprognose, die der internen Einordnung und Kontextualisierung dienen.
Sein Anspruch ist eine präzise, transparente und verantwortungsvolle Berichterstattung. Er legt Wert auf klare Quellenstandards und stellt sicher, dass Inhalte bei neuen, verifizierten Informationen zeitnah aktualisiert werden.
The player to watch in 2026 is Andreeva. She has Grand Slam written all over her and my pick to catch fire have more mature desire go higher make others perspire and be one or two at the year end wire. @MirraAndreevaFR