Victoria Mboko hatte seit ihrem Triumph bei den Canadian Open in Montreal kein Spiel mehr gewonnen. Doch bei den Pan Pacific Open in Tokio zeigte sie, dass Selbstvertrauen der Schlüssel zu ihrem Wiederaufstieg ist: Die 19-Jährige besiegte die formstarke Eva Lys.
Am Mittwoch erreichte Mboko in weniger als einer Stunde das Viertelfinale – erst das zweite ihrer noch jungen Karriere. Das erste endete mit dem Titel in Montreal, auch wenn der Erfolg damals Erwartungen weckte, die sie zunächst nicht erfüllen konnte.
Mboko startete mit einem frühen Break und gewann den ersten Satz in nur 25 Minuten. Sie machte nur zwei unerzwungene Fehler und gab drei Punkte bei eigenem Aufschlag ab. Im zweiten Satz blieb sie dominant, ließ Lys keine Chance und wehrte ihren einzigen Breakball souverän ab.
Es war ihr zweiter Sieg über Lys in dieser Saison. Insgesamt hat Mboko bereits fünf „Brotstangen“ (6:1-Sätze) erspielt – ein Zeichen ihrer möglichen Dominanz. Gegen Lys verlor sie nur acht Punkte beim Aufschlag, die Hälfte davon im letzten Spiel, als sie das Match beendete.
Mit 10 unerzwungenen Fehlern und 12 Winnern zeigte sie eine beeindruckend saubere Leistung. Das Match dauerte sogar kürzer als die Regenpause bei Linda Noskova gegen McCartney Kessler – ein bitterer Rückschlag für Lys, die zuletzt stark gespielt hatte und nach der Niederlage erneut Zielscheibe hasserfüllter Kommentare in sozialen Medien wurde.
„Ich wollte einfach ich selbst sein und sehr aggressiv spielen“, sagte Mboko. „Ich hatte keinen festen Plan, wollte frei und positiv bleiben. Ich glaube, ich habe heute alles richtig gemacht, und am Ende hat alles funktioniert.“
Auch Noskova stand erneut im Fokus: Die Finalistin von Wuhan setzte sich nach einem 5:7 im ersten Satz gegen Kessler mit 6:3, 6:4 durch. Diana Shnaider gewann ein enges Dreisatzduell gegen Anna Kalinskaya (7:6, 2:6, 7:6). Zum Abschluss des Tages trifft die aufstrebende Australierin Maya Joint auf Karolina Muchova, die zuletzt formstark, aber auch anfällig für frühe Niederlagen war.
Joint hofft, wie Mboko ihr großes Potenzial auszuschöpfen und das Viertelfinale zu erreichen. Ein hochklassiger Tag in Tokio – doch die Hauptrolle gehörte eindeutig Victoria Mboko.
Ein Leben für den Sport – Vom Ultramarathon zum Tennis
Sport ist für viele Menschen ein Hobby – für manche wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserter Langstreckenläufer aus Deutschland, der sich heute mit Leidenschaft dem Tennis widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer und Hingabe. Die Herausforderung, körperliche und mentale Grenzen zu überwinden, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Persönlichkeit. Doch wie so oft im Leben führte ein neuer Impuls zu einer spannenden Wendung.
Mit dem Beginn der Corona-Pandemie entdeckte Stefan Jung eine neue Leidenschaft: Tennis. Was zunächst als Ausgleich zum Alltag begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Passion. Heute ist er aktives Mitglied in einem Tennisverein und begeistert von der Kombination aus Technik, Strategie und Dynamik, die diesen Sport ausmacht.
Seit dem 10. Januar 2025 setzt sich Stefan zudem aktiv für die Tennis-Community ein und unterstützt die Plattform tennisaktuell.de. Mit seiner Erfahrung im Leistungssport und seiner Begeisterung für Tennis bringt er wertvolle Perspektiven und Engagement ein, um anderen Sportbegeisterten Informationen, Inspiration und Unterstützung zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder auf dem Tennisplatz – Stefan zeigt, wie Sport nicht nur den Körper stärkt, sondern auch die Leidenschaft und den Zusammenhalt fördert.