Im Anschluss an Indian Wells bietet das
Miami Open den besten Spielerinnen und Spielern der Welt die gleichen verlockenden Anreize, erneut mit identischen Preisgeldern für ATP- und WTA-Wettbewerbe.
Ähnlich wie beim Event in Kalifornien entsteht so eine gleichberechtigte Chance für Frauen und Männer, um eine große Summe
Preisgeld und die dazugehörigen, begehrten Weltranglistenpunkte zu kämpfen. Als zweites 1000er-Turnier in Folge sind die Punkte gewaltig, insbesondere in den späten Runden.
Spieler wie
Jannik Sinner würden nur zu gern davon profitieren, während er weiterhin Jagd auf die Nummer eins der Welt,
Carlos Alcaraz, macht. Das Duo liegt dem Rest der Tour deutlich voraus, mit Novak Djokovic als engstem Verfolger. Der Serbe zeigte sich bei den Australian Open herausragend und bewies, dass er noch immer mit den Besten mithalten kann.
Im vergangenen Jahr in Florida erreichte er erstmals seit 2016 wieder das Finale. Er peilte einen sechsten Miami-Open-Titel an, wurde jedoch von einem inspirierten Jakub Mensik gestoppt, der sich mit dem Titelgewinn auf der ATP Tour eindrucksvoll vorstellte. 1000 Weltranglistenpunkte sammelte er auf diesem Triumphzug, und diese stehen nun erneut auf dem Spiel.
Die Konkurrenz wird bereitstehen, um zuzuschlagen. Akteure wie Lorenzo Musetti, Alex de Minaur und Ben Shelton wollen frustrierende Indian-Wells-Auftritte korrigieren, während Alexander Zverev, Felix Auger-Aliassime und Taylor Fritz zu den großen Favoriten auf den Titel zählen.
Apropos große Punkte verteidigen: Das muss
Aryna Sabalenka leisten, nachdem die Weltranglistenerste ihre Spitzenposition im Vorjahr mit einem großen Punkteertrag festigte und im Finale Jessica Pegula bezwang. Die US-Amerikanerin ist derzeit in bestechender Form und hofft, es diesmal noch eine Stufe weiter zu schaffen.
Aryna Sabalenka won the 2025 Miami Open
Die Siegerin von 2022, Iga Swiatek, muss dringend wieder konstanter ihre Bestform abrufen, während Elena Rybakina nach ihren heroischen Triumphen bei den Australian Open und den WTA Finals auf weiteren Erfolg aus ist, die sie zur Nummer drei der Welt aufsteigen ließen und zu einer der großen Bedrohungen auf der WTA Tour machten. Die Kasachin war bereits zweimal Finalistin und ist überzeugt, in diesem Jahr den letzten Schritt gehen zu können.
Das könnte für Alexandra Eala eine hohe Hürde sein, die im Ranking abrutschen könnte, falls sie die Punkte aus ihrem herausragenden Lauf im Vorjahr nicht verteidigt. Die 20-Jährige erreichte das Halbfinale und geht nach starken Auftritten in Dubai und Indian Wells mit viel Selbstvertrauen ins Turnier.
Für das übrige Feld gilt: Mirra Andreeva kann etwas aufatmen, nachdem ihre beiden WTA-1000-Titelverteidigungen vorbei sind. Coco Gauff könnte aufgrund einer Armverletzung, die sie sich in Kalifornien gegen Eala zuzog, fehlen, während formstarke Spielerinnen wie Amanda Anisimova, Elina Svitolina und Karolina Muchova die Jagd nach weiterem Erfolg anführen.
ATP/WTA Miami Open Preisgeld und Weltranglistenpunkte
In beiden Wettbewerben stehen satte 9.415.725 US-Dollar bereit. Die Champions verlassen die USA deutlich reicher, mit 1.151.380 US-Dollar Preisgeld und 1000 Weltranglistenpunkten. Die Finalistinnen und Finalisten erhalten 612.340 US-Dollar und 650 Punkte.
Halbfinalistinnen und Halbfinalisten kassieren 340.190 US-Dollar und 400 Punkte, während die vier Viertelfinalistinnen und Viertelfinalisten jeweils 193.645 US-Dollar und 200 Punkte verdienen. Für das Aus im Achtelfinale gibt es 105.720 US-Dollar und 100 Punkte, eine Drittrundenniederlage ist 61.865 US-Dollar und 50 Punkte wert. Das Scheitern in der zweiten Runde bringt 36.110 US-Dollar und 50 Punkte, während eine Niederlage in der ersten Runde 24.335 US-Dollar und null Punkte einbringt.
| Runde | Punkte | Preisgeld |
| Sieger/in | 1000 | $1,151,380 |
| Finale | 650 | $612,340 |
| Halbfinale | 390 | $340,190 |
| Viertelfinale | 215 | $193,645 |
| Achtelfinale | 120 | $105,720 |
| Dritte Runde | 65 | $61,865 |
| Zweite Runde | 35 | $36,110 |
| Erste Runde | 10 | $24,335 |