Die aufstrebende Tennisspielerin
Emma Navarro war sicherlich nicht erfreut, als sie Diana Shnaider so frรผh in der Auslosung von
Wimbledon als mรถgliche Gegnerin sah, aber die Amerikanerin lachte zuletzt, nachdem sie in ihrem dritten Aufeinandertreffen in diesem Jahr endlich einen Sieg gegen die Russin errungen hatte.
Navarro kรคmpfte sich von einem Satzrรผckstand zurรผck und sicherte sich einen 2:6, 6:3, 6:4-Sieg gegen ihre formstarke Gegnerin. Fรผr Navarro war es der erste Sieg รผber ihre russische Gegnerin seit drei Versuchen, wobei alle Begegnungen innerhalb der letzten zwei Monate stattfanden. Shnaider gewann gegen die Nummer 17 der Weltrangliste, als sie Anfang des Jahres bei einem WTA 125 Turnier in Paris und spรคter bei den Bad Homburg Open aufeinander trafen. Bei ihrem ersten Grand Slam Aufeinandertreffen war es jedoch Navarro, die den Sieg davontrug.
Mentale Stรคrke spielte eine groรe Rolle bei Navarros Comeback-Sieg
Nach ihrem Zweitrunden-Sieg รผber die vierfache Grand Slam Siegerin Naomi Osaka hatte Navarro wenig Zeit, sich รผber den Sieg zu freuen, denn sie musste gegen eine Gegnerin antreten, die sie in diesem Sommer bereits zweimal besiegt hatte. Doch die 23-Jรคhrige kรคmpfte sich durch und bezwang ihre Gegnerin. Spรคter bedankte sie sich bei ihrem Trainer und ihrem Vater, die ihr geholfen hatten, sich durchzusetzen.
"Ich muss meinem Trainer und meinem Vater ein Lob aussprechen", sagte Navarro รผber ihre mentale Stรคrke. Sie haben mir in dieser Hinsicht definitiv sehr geholfen."
"Ja, Diana... sie ist nicht einfach, sie bleibt immer dabei. Sie ist eine wirklich harte Spielerin, die es mir in diesem Sommer nicht leicht gemacht hat. Ich habe in diesem Sommer zweimal gegen sie verloren, also ist es wirklich cool, in der zweiten Woche von Wimbledon zu sein. Es ist wirklich groรartig."