Der ehemalige britische Weltranglistenerste
Tim Henman traut der jungen
Emma Raducanu nach ihrem frรผhen Ausscheiden bei den
Australian Open ein Comeback zu.
Der 21-Jรคhrige, der erst kรผrzlich nach fast einem Jahr Pause auf den Tennisplatz zurรผckgekehrt war, unterlag in der zweiten Runde des ersten
Grand Slam-Turniers des Jahres dem Chinesen Wang Yafan mit 6:4, 4:6, 6:4.
Henman, der in seiner Karriere sechs Mal im Grand Slam-Halbfinale stand, es aber nie schaffte, ins Finale einzuziehen, wurde kรผrzlich in einem Bericht zitiert, in dem er Raducanu die Unterstรผtzung gab, sich von der Niederlage zu erholen, da sie "viel hat, worauf sie aufbauen kann".
"Ich denke, ihr Niveau war ausgezeichnet, als sie den zweiten Satz gewann und einen Satz gewann", sagte er. "Man dachte, dass sie das Momentum hat, aber Wang ist eine groรartige Konkurrentin. Emma hatte einige kรถrperliche Probleme. Ich denke, das Niveau des Tennisspiels war gut. Darauf lรคsst sich gut aufbauen."
"Sie wird enttรคuscht sein, dass sie dieses Spiel nicht รผberstanden hat, aber man sollte meinen, dass es keine Rรผckschlรคge gibt, wenn es keine Verletzungen gibt, und dass sie fรผr den Rest des Jahres mehr Schwung aufbauen kann."
"Sie hat ihren Blutdruck messen lassen, es wird also interessant sein zu erfahren, wie es ihr ging. Vielleicht hatte sie Probleme mit der Atmung."
Nach dem Match erklรคrte Raducanu, dass sie vor und wรคhrend des Matches mit einer Krankheit zu kรคmpfen hatte, aber nie an einen Rรผcktritt gedacht hat.
"Ich war schon รถfter in dieser Situation, sei es durch Krankheit oder Verletzung, und bin ein paar Mal ausgeschieden, aber ich glaube, das, was ich im letzten Jahr durchgemacht habe, hat mich noch hรคrter gemacht, und es gab keine Chance, dass ich es schaffen wรผrde", sagte sie. "Sie hรคtte mich schlagen mรผssen, und das hat sie auch getan, aber ich glaube, die ganzen Rรผckschlรคge im letzten Jahr haben mich noch hรคrter gemacht."