„Was zum Teufel ist mit meinem Körper passiert“: Jessica Pegula prangert die WTA wegen eines retuschierten Dubai-Fotos an

WTA
Samstag, 21 Februar 2026 um 10:30
Jessica Pegula reckt siegesgewiss die Hand.
Jessica Pegula mischte Humor mit deutlicher Kritik vor dem Finale der Dubai Duty Free Championships und rügte die WTA dafür, ein aus ihrer Sicht offensichtlich bearbeitetes Promo-Bild gepostet zu haben. Die Amerikanerin, die am Samstag im WTA-1000-Endspiel auf Elina Svitolina trifft, reagierte öffentlich, nachdem sie in einer Side-by-Side-Grafik in den sozialen Medien Veränderungen an ihrem Erscheinungsbild bemerkt hatte.

Pegulas Kritik an WTA-Promo vor dem Dubai-Finale

Die Amerikanerin bestreitet das zweite WTA-1000-Turnier der Saison und hielt am Freitag ihre perfekte Bilanz gegen Amanda Anisimova, als sie im rein amerikanischen Halbfinale nach Rückstand mit 1:6, 6:4, 6:3 ihr erstes Dubai-Finale erreichte. Die an vier gesetzte Spielerin hat Anisimova nun in allen fünf Duellen besiegt, darunter jüngst im Viertelfinale der Australian Open, und steht in ihrem achten WTA-1000-Endspiel ihrer Karriere.
Die 31-Jährige hat bei jedem ihrer letzten sieben Turniere mindestens das Halbfinale erreicht, beginnend mit den US Open 2025, was ihre Konstanz auf Topniveau unterstreicht. Dubai ist das 21. Finale ihrer Karriere. Dort trifft sie auf die an sieben gesetzte Svitolina, zweifache Dubai-Siegerin 2017 und 2018, die nahezu drei Stunden brauchte, um Coco Gauff zu bezwingen.
Während ihre Form stabil blieb, verlagerte sich der Fokus kurzzeitig auf Social Media, nachdem die WTA vor dem Finale Promo-Bilder veröffentlicht hatte. Pegula, bekannt für ihre direkte Online-Präsenz, reagierte prompt auf das, was sie als klaren Bearbeitungsfehler einstufte, der ihre Körperform verfälschte.

Pegula stellt verändertes Bild infrage

Die WTA teilte zur Bewerbung des Endspiels nebeneinandergestellte Fotos von Pegula und Svitolina. Pegula antwortete direkt in den sozialen Medien und hinterfragte die an ihrem Bild vorgenommenen Änderungen. „Wtf ist mit meinem Körper passiert“, schrieb sie in den sozialen Medien und teilte dazu ein Foto ihres Profils auf der offiziellen WTA-Website.
Es folgte eine ausführlichere Reaktion, in der sie auf aus ihrer Sicht unrealistische Anpassungen hinwies. „Danke, dass ihr mir die Taille meiner Träume verpasst habt, aber ich glaube, Teile meines Arms fehlen auch (Lach-Emoji), nicht sicher, was hier passiert ist.“
Tatsächlich wirkt Pegulas Foto auf den ersten Blick merkwürdig, worauf auch ein Nutzer auf X hinwies, der vermutete, ein Bearbeitungstool habe einen Teil ihres Outfits falsch erkannt. Pegulas schwarzes Adidas-Outfit hatte auf Taillenhöhe einen weißen Streifen, der im finalen Bild offenbar entfernt wurde. „Sieht so aus, als hätte das Hintergrundentfernungs-Tool die weißen Streifen für den Hintergrund gehalten und sie einfach weggeputzt!“
Pegulas The Players’ Box-Podcast-Co-Host Jennifer Brady – frühere Australian-Open-Finalistin – stieg ebenfalls in die Diskussion ein. „Taille deiner Träume?“, reagierte die Amerikanerin, während die Australian-Open-Siegerin 2025 – und ebenfalls Mitglied von The Players’ Box – Madison Keys antwortete: „Diese Taille ist ON FLEEK #nophotoshop“

Fokus bleibt auf dem Dubai-Finale

Trotz der Online-Ablenkung bleibt Pegulas Blick auf ihrem ersten Dubai-Titel. Rückblickend auf ihr Comeback im Halbfinale gegen Anisimova gab sie zu, dass sich ihre Erwartungen während der Partie verschoben hatten. „Zu Beginn des dritten stand es 1:1 und ich schaute zu meinem Coach und sagte: ‚Ich bin gerade einfach froh, dass ich noch hier bin.‘“
Die Amerikanerin, die am Montag 32 wird, betonte, was ein Titel in dieser Phase ihrer Karriere bedeuten würde. „Das wäre ein tolles Geburtstagsgeschenk. Ich sage jetzt nicht, wie alt ich werde. Ich bin hierher gekommen mit dem Gedanken, dass ich in diesen Bedingungen gut spielen kann, und ich gebe mir die Chance, morgen den Titel zu holen.“
Neben ihrem Einzelstart trat Pegula auch im Doppel an der Seite der Mexikanerin Giuliana Olmos an, erreichte das Viertelfinale und verlor dort im Match-Tiebreak gegen Luisa Stefani und Gabriela Dabrowski. Stefani und Dabrowski stehen im Finale gegen Vera Zvonareva und Laura Siegemund. Mit intakter Einzelform und Rückenwind geht Pegula als die ausgeruhtere Spielerin ins Endspiel und will eine konstante Phase mit einer weiteren WTA-1000-Trophäe krönen.
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