„Zwischen mir und Coco gibt es definitiv noch einen Abstand“: Alexandra Eala zieht Lehren nach deutlicher Niederlage gegen Gauff

WTA
Freitag, 20 Februar 2026 um 9:30
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Alexandra Eala stellte klar, dass zwischen ihr und Coco Gauff „definitiv noch eine Lücke“ besteht, nachdem sie im Viertelfinale der Dubai Duty Free Tennis Championships mit 0:6, 2:6 verloren hatte. Die 20-jährige Filipina, die ihr zweites WTA-1000-Viertelfinale bestritt, wurde in nur 67 Minuten von der Weltranglistenvierten überpowert.

Eala reflektiert die Lücke zur Weltspitze und ihren Lernprozess

Trotz der Niederlage markiert die Woche einen Meilenstein in ihrer Saison. Eala sicherte sich den Sprung auf Platz 32 der WTA-Rangliste und ist damit auf Kurs, in Indian Wells, das am 04.03.2026 beginnt, gesetzt zu sein. Eine Setzung würde ihr ein Freilos in Runde eins einbringen und die Wahrscheinlichkeit deutlich verringern, zum Auftakt auf eine höher eingestufte Gegnerin zu treffen.
Der Ranking-Schub verbessert zudem ihre Auslosungsaussichten in Miami, wo sie vor einem Jahr ihren ersten Durchbruch mit dem Einzug ins Halbfinale schaffte — obwohl sie damals nur auf Platz 140 der Rangliste stand. Strukturelle Vorteile auf WTA-1000-Ebene sind bedeutsam für eine Spielerin, die regelmäßig tiefere Runden anpeilt.
In Dubai traf sie jedoch auf eine schärfer agierende und etabliertere Gegnerin in Gauff, die zuvor in diesem Turnier drei Matchbälle abgewehrt hatte, ehe sie ihre kontrollierteste Vorstellung der Woche ablieferte. Ealas Einschätzung war direkt. Zunächst beschrieb sie ihren Zustand nach der Niederlage: „Mir geht’s okay. Unter anderen Umständen könnte es mir definitiv besser gehen.“

„Ich hätte definitiv besser spielen können“ – Eala bewertet die Leistungsdifferenz

Bei der Analyse des Matches verwies Eala sowohl auf Gauffs Niveau als auch auf ihre eigenen Grenzen an diesem Abend. „Ja, ich finde, dass Coco wirklich gut gespielt hat. Ich glaube nicht, dass das meine beste Leistung überhaupt war“, kommentierte die 20-Jährige. „Aber ich bin froh, dass ich in den letzten Spielen noch ein gewisses Niveau abrufen konnte“, sagte sie und betonte, dass sie gegen Ende der Partie besser mithalten konnte.
Sie weitete den Blick auf den generellen Unterschied zur Weltspitze. „Ich denke, am Ende des Tages, ja, ich hätte definitiv besser performen können. Aber abgesehen davon glaube ich, dass es in puncto Level zwischen mir und Coco und, na ja, anderen Spielerinnen ihrer Kategorie definitiv noch eine Lücke gibt.“
Diese Lücke verstand sie jedoch nicht als entmutigend, sondern als messbares Ziel. „Also ja, ich finde, sie hat es großartig gemacht, und meine Aufgabe ist es, diese Lücke zu schließen, und ich denke, das gelingt mir ziemlich gut. Ich werde weiter daran arbeiten, und hoffentlich ist es beim nächsten Mal ein bisschen enger.“

„Also hoffentlich wachse ich nach dieser Woche als Spielerin weiter“ – Lernen auf neuen Bühnen

Jenseits der technischen Aspekte hob Eala die kontextuellen Anforderungen auf diesem Niveau hervor, besonders unter den Bedingungen der Abendsessions in Dubai. „Ja, ich denke, es war hier ein völlig anderes Set an Herausforderungen“, sagte sie mit Blick auf Umfeld und Turniergröße.
Sie zog zudem Vergleiche zu früheren Top-Events. „Ich denke, jede, na ja, jede dieser Erfahrungen war super besonders. Also diese Woche und Miami, dort war alles neu, wissen Sie, es war mein erstes Mal im Halbfinale eines 1000er und gegen all diese Spielerinnen zu spielen.“
Im Hinblick auf die damit verbundene Lernkurve fügte sie hinzu: „Das ist eine neue Erfahrung für mich, was das Publikum angeht und das Spielen all dieser Nachtmatches. In jeder Situation gibt es so viele Dinge, die ich mitnehmen kann. Also hoffentlich wachse ich nach dieser Woche als Spielerin weiter.“
Gauff trifft nun im Halbfinale auf Elina Svitolina, während Eala mit einem Karrierehoch in der Rangliste und strukturellen Vorteilen, die ihren greifbaren Fortschritt widerspiegeln, nach Indian Wells blickt. Die Filipina steht vor ein paar wichtigen Aufgaben mit einer beträchtlichen Anzahl zu verteidigender Punkte — auch wenn ihr Auftritt in Dubai ihr bereits erlaubt, einen großen Teil der Miami-Punkte, die sie in einem Monat verteidigen muss, abzufedern.
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