ATP-Ranglisten-Update | Alex de Minuar klettert weiter nach Erfolg in Rotterdam, Ben Shelton verkürzt nach Triumph in Dallas

ATP
Montag, 16 Februar 2026 um 16:20
DeMinaurATPF6
Die Turniere auf der ATP-Tour folgen Schlag auf Schlag: In den Niederlanden, den USA und Argentinien standen auffällige Wettbewerbe an, zu denen einige der besten Spieler der Welt angereist sind, um mit einem tiefen Lauf mögliche Belohnungen mitzunehmen – oder dem unvermeidlichen Absturz zu erliegen, wenn überall Punkte verloren gehen.

Analyse der Woche zu ATP-Rankings und Formkurven

Carlos Alcaraz hätte seinen Titel bei den ABN AMRO Open verteidigen sollen, entschied sich aber gegen einen Start. 500 Punkte sind abgegangen, doch das macht für seinen Platz als Weltranglistenerster kaum einen Unterschied. Er blickt weiter auf seine Verfolger herab, darunter Jannik Sinner, der den Abstand verkürzt hat, aber weiterhin klar zurückliegt.
Novak Djokovic war für die Teilnahme an den Qatar Open vorgesehen, hat jedoch zurückgezogen. Er bleibt auf absehbare Zeit Dritter. Der Rückstand dahinter könnte sich bald verringern, falls Alexander Zverev seine starke Form bestätigt. Er schlägt beim Acapulco Open auf, wird den Serben bis nächste Woche jedoch nicht überholen. Der zweimalige ATP-Finals-Champion zog – ähnlich wie Alcaraz – seine Teilnahme in Rotterdam zurück. Lorenzo Musetti wollte die Golden Swing bestreiten, doch eine Verletzung durchkreuzte diese Pläne; er bleibt Fünfter.

Finalisten aus Rotterdam und Dallas erfahren ihr Schicksal

Die großen Titelträger ernten die Früchte. Zwischen Platz sechs und neun liegen lediglich 200 Punkte. Alex de Minaur holte endlich den Titel bei den ABN AMRO Open und sammelt genug Zähler, um auf Rang sechs der Welt zurückzukehren. Der Finalist, Felix Auger-Aliassime, nimmt 250 Punkte mit, fällt aber einen Platz auf sieben zurück.
Auch Taylor Fritz rutschte nach seinem ersten Finale 2026 um eine Position ab. Er verpasste den Sprung zurück in die Top 6, nachdem er im rein amerikanischen Duell beim Dallas Open gegen Ben Shelton eingebremst wurde. Er fällt einen Rang auf acht, während Shelton den Abstand zu den Vorderleuten verkürzt. Alexander Bublik vergrößert mit einem Halbfinale in den Niederlanden die Lücke hinter sich und festigt Platz zehn.
Ben Shelton gewann bei seinem Debüt bei den ATP Finals kein Match
Ben Shelton jubelt auf dem Court
Daniil Medvedev, Jack Draper und Casper Ruud belegen die Plätze 11, 12 und 13, während Andrey Rublev einen Rang auf 14 gutmacht. Er und Draper verlieren allerdings viele Zähler, da die Punkte der Qatar Open aus dem Vorjahr abgezogen werden. Der Russe schlug Draper im letztjährigen Finale. Er rückte auf, weil Alejandro Davidovich Fokina im Gegenzug einen Platz verlor. Nächste Bewegung: Karen Khachanov schiebt sich an dem verletzungsgeplagten Holger Rune vorbei und ist nun 17. der Welt.
Ein neues Career High gibt es für Luciano Darderi, der beim Argentina Open sein fünftes ATP-Finale erreichte. Es war jedoch sein erstes Endspiel, das er im Land seiner Geburt verlor. Die hinzugekommenen 115 Punkte hieven ihn um eine Position auf Rang 21. Der Champion, Francisco Cerundolo, bleibt auf Platz 19. Ebenfalls auf heimischem Boden, jedoch in den Niederlanden, spielte Tallon Griekspoor vor heimischem Publikum groß auf. Er nutzte dies und erreichte das Viertelfinale, was ihn zwei Plätze auf 25 nach oben bringt; Frances Tiafoe und Sebastian Baez springen ebenfalls um zwei Positionen auf 28 bzw. 32. Schlechte Nachrichten gibt es für Stefanos Tsitsipas, der nun aus den Top 32 herausgefallen ist. Er rangiert aktuell auf 33 und setzt seinen Absturz fort.

Shapovalov und Cilic machen Boden gut

Der Dallas-Sieger von 2025, Denis Shapovalov, milderte den Schaden nach einem herben Absturz. Der Verlust von 500 Punkten war ein Rückschlag, doch 190 Zähler aus dem Halbfinale sind eine ordentliche Ausbeute und lassen ihn um fünf Plätze auf 35 klettern. Umgekehrt konnte Joao Fonseca seinen Titel in Buenos Aires nicht verteidigen und fällt folglich fünf Ränge auf 38. Der große Gewinner in den USA war der frühere US-Open-Champion Marin Cilic, der das Halbfinale erreichte und damit 18 Plätze auf Rang 43 gutmachte.
Sowohl Botic Van de Zandschulp als auch Raphael Collignon kletterten um zehn Plätze. Der Niederländer stand in Rotterdam im Viertelfinale, während Collignon einen Challenger in Pau gewann und mit Rang 59 sein Career High erreichte. Sein Aufstieg setzt sich fort.
Für Spieler wie Marton Fucsovics gilt das Gegenteil: Er fiel um zwölf Plätze auf 61. Marcos Giron und Lorenzo Sonego rutschten nach jeweils fünf Plätzen auf 64 bzw. 65 ab. Weiter unten wird es noch bitterer. Miomir Kecmanovic verlor 102 Punkte und rangiert nach einem Absturz um 18 Positionen nun auf 97. Matteo Arnaldi gab seinerseits 13 Plätze ab und steht jetzt auf 85.
Es gibt jedoch Positives zum Abschluss: Stan Wawrinka kehrt nach einem Sprung um acht Positionen als 98. in die Top 100 zurück. Christopher O'Connell qualifizierte sich nicht nur für Rotterdam, sondern erreichte sogar das Viertelfinale. Er kehrt mit einem großen Satz um 24 Plätze als 95. in die Top 100 zurück. Zudem gibt es ein neues Career High für Ignacio Buse. Der Peruaner machte fünf Plätze gut und steht nun auf 91.

ATP Rankings Update, 16.02.

RangSpielerPunkte+/-
1Carlos Alcaraz13150
2Jannik Sinner10300
3Novak Djokovic5280
4Alexander Zverev4605
5Lorenzo Musetti4405
6Alex de Minaur4250+2
7Félix Auger-Aliassime4230-1
8Taylor Fritz4220-1
9Ben Shelton4050
10Alexander Bublik3405
11Daniil Medvedev3010
12Jack Draper2790
13Casper Ruud2625
14Andrey Rublev2510+1
15Alejandro Davidovich Fokina2470-1
16Jakub Menšík2425
17Karen Khachanov2360+1
18Holger Rune2340-1
19Francisco Cerúndolo2220
20Flavio Cobolli1955
21Luciano Darderi1904+1
22Jiří Lehečka1860-1
23Learner Tien1710
24Tommy Paul1700
25Tallon Griekspoor1635+2
26Valentin Vacherot1605-1
27Cameron Norrie1603-1
28Frances Tiafoe1550+2
29Brandon Nakashima1535
30Arthur Rinderknech1530-2
31Tomáš Macháč1510
32Sebastián Báez1495+2
33Stefanos Tsitsipas1485-1
34Corentin Moutet1383+1
35Denis Shapovalov1350+5
36Ugo Humbert1285
37Jaume Munar1275
38João Fonseca1190-5
39Gabriel Diallo1175-1
40Arthur Fils1110+2
41Alex Michelsen1110
42Grigor Dimitrov1105+1
43Marin Čilić1090+18
44Zizou Bergs1080-5
45Nuno Borges1070-1
46Camilo Ugo Carabelli1068+1
47Jenson Brooksby1042-2
48Fábián Marozsán1040-2
49Adrian Mannarino1025+3
50Sebastian Korda1020+3
51Tomás Martín Etcheverry1020+3
52Alexandre Müller1020-4
53Alexei Popyrin1000-3
54Daniel Altmaier961-3
55Botic van de Zandschulp936+10
56Kamil Majchrzak920-1
57Matteo Berrettini910+1
58Giovanni Mpetshi Perricard905-2
59Raphaël Collignon902+10
60Valentin Royer897-3
61Márton Fucsovics891-12
62Damir Džumhur877
63Francisco Comesaña869
64Marcos Giron855-5
65Lorenzo Sonego850-5
66Térence Atmane833-2
67Eliot Spizzirri821+1
68Alejandro Tabilo808+3
69Reilly Opelka786-2
70Ethan Quinn776+4
71Hubert Hurkacz775-1
72Quentin Halys762+5
73Arthur Cazaux755+2
74Mariano Navone750-1
75Aleksandar Kovačević746+3
76Emilio Nava710+5
77Jan-Lennard Struff706+5
78Juan Manuel Cerúndolo706+2
79Alexander Shevchenko696+5
80James Duckworth691+3
81Filip Misolic687-5
82Roberto Bautista Agut685+3
83Miomir Kecmanović670-17
84Jacob Fearnley668+3
85Matteo Arnaldi665-13
86Jesper de Jong665
87Vít Kopřiva660+8
88Aleksandar Vukic656
89Cristian Garín656
90Yannick Hanfmann653
91Ignacio Buse648+5
92Thiago Agustín Tirante647
93Adam Walton643
94Luca Nardi629+3
95Christopher O'Connell626+24
96Hugo Gaston619+3
97Hamad Medjedović615-18
98Stan Wawrinka612+8
99Dalibor Svrčina612-1
100Carlos Taberner608
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