Alexander Zverev geht bei den Australian Open 2026 als Nummer drei der Setzliste ins Turnier. Sein Viertel ist ausgewogen, aber keineswegs leicht besetzt. Der Hamburger bekommt es früh mit unangenehmen Gegnern zu tun und könnte ab dem Achtelfinale auf echte Schwergewichte treffen.
Auftakt gegen Diallo, frühe Gefahr durch Popyrin
Zum Turnierstart trifft Zverev auf den Kanadier Gabriel Diallo. Der Deutsche ist klarer Favorit, muss sich aber auf einen Gegner mit starkem Aufschlag einstellen. In der zweiten Runde könnte Alexei Popyrin warten, der vor heimischem Publikum traditionell gefährlich ist. Alternativ steht Alexandre Muller bereit, der zwar weniger Durchschlagskraft besitzt, aber über Konstanz kommt.
In Runde drei steigt der Schwierigkeitsgrad deutlich.
Cameron Norrie, an Position 26 gesetzt, wäre ein klassischer Zverev-Gegner: laufstark, zäh und taktisch diszipliniert. Auch Francisco Cerundolo (18) ist in diesem Abschnitt des Draws platziert und bringt mit seiner Variabilität zusätzliche Risiken mit.
Zverevs Viertel
Alexander Zverev (3) v Gabriel Diallo
Alexei Popyrin v Alexandre Muller
Emilio Nava v Kyrian Jacquet (WC)
Benjamin Bonzi v
Cameron Norrie (26)
Francisco Cerundolo (18) v Zhizhen Zhang
Qualifier/Lucky Loser v Damir Dzumhur
Arthur Cazaux v Qualifier/Lucky Loser
Matteo Arnaldi v Andrey Rublev (13)
Daniil Medvedev (11) v Jesper de Jong
Quentin Halys v Alejandro Tabilo
Kamil Majchrzak v Jacob Fearnley
Fabian Marozsan v Arthur Rinderknech (24)
Learner Tien (25) v Marcos Giron
Qualifier/Lucky Loser v Alexander Shevchenko
Juan Manuel Cerundolo v Jordan Thompson (WC)
Nuno Borges v Felix Auger-Aliassime (7)
Rublev als möglicher Achtelfinalgegner
Im unteren Teil des Viertels ist Andrey Rublev (13) der prominenteste Name. Der Russe steht für kompromisslose Offensive und zählt zu den Spielern, die Zverev auf Grand-Slam-Niveau immer wieder fordern. Matteo Arnaldi und Arthur Cazaux sind weitere Namen, die mit aggressivem Spiel für Überraschungen sorgen können.
Im Viertelfinale könnte es zu einem erneuten Duell mit Daniil Medvedev (11) kommen. Der Russe fühlt sich auf den Hartplätzen von Melbourne besonders wohl und zählt trotz niedrigerer Setzung zu den Turnierfavoriten. Auch Felix Auger-Aliassime (7) ist in diesem Viertel angesiedelt und bringt mit seinem Power-Tennis ein hohes Upset-Potenzial mit.
Fazit: Kaum Raum für Schwächephasen
Zverevs Viertel bei den Australian Open 2026 ist tief und gefährlich besetzt. Die frühen Runden bieten Chancen, ins Turnier zu finden, doch spätestens ab dem Achtelfinale wartet absolute Weltklasse. Ein Halbfinaleinzug ist realistisch – verlangt aber von Beginn an Stabilität, Geduld und körperliche Präsenz.