Djokovic-Alcaraz-Finale der Australian Open erzielt bei ESPN den höchsten Zuschauerwert seit neun Jahren

ATP
Freitag, 06 Februar 2026 um 21:58
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Die beiden größten Stars im Herrentennis sorgten am Wochenende für einen Neunjahresrekord bei ESPN: Das Herrenfinale der Australian Open zwischen Carlos Alcaraz und Novak Djokovic, das am Sonntag um 3:30 Uhr ET auf ESPN begann.

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Dieses erzielte im Schnitt 730.000 Zuschauer, der Vier-Satz-Sieg über Djokovic bedeutete einen Anstieg um 57% gegenüber dem Vorjahresfinale zwischen Sinner und Zverev. Es ist die größte Zuschauerzahl für ein Herrenfinale seit dem Fünf-Satz-Krimi 2017 zwischen Roger Federer und Rafael Nadal, der im Schnitt 1,1 Millionen Zuschauer erreichte.
Auch die Halbfinals der Herren liefen hervorragend. Alcaraz’ Fünf-Satz-Sieg über Zverev lag im Schnitt sogar über dem Herrenfinale, was an der Spieldauer lag und auch daran, dass es in Europa beispielsweise am späten Vormittag stattfand. Der Sieg von Alcaraz kam im Schnitt auf 743.000 Zuschauer. Das war das zweitmeistgesehene Herren-Halbfinale seit 2014.
Auch das Damenfinale verzeichnete einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Elena Rybakinas Sieg über Aryna Sabalenka kam auf durchschnittlich 487.000 Zuschauer bei ESPN, ein Plus von 8% gegenüber 2025, als Madison Keys Sabalenka schlug.

Alcaraz spielt nicht in Rotterdam

Zudem verzeichnete das 15-tägige Turnier über ESPN, ESPN2 und die ESPN-App einen jährlichen Zuwachs von 29% mit über 303.000 Zuschauern pro Fenster, womit es die meistgesehene Australian Open seit 2020 war.
Carlos Alcaraz wird jedoch vorerst nicht spielen, da er Rotterdam abgesagt hat. Er hat sich offenbar entschieden, nach seinem Triumph in Melbourne eine Pause einzulegen. Auch Alexander Zverev hat sich gegen einen Start entschieden.
Bei Novak Djokovic bleibt es wie immer fraglich, ob er im Nahen Osten oder in Miami/Indian Wells aufschlägt. Er selbst betont, dass er keine Bestätigung durch das Ranking mehr sucht.
Elena Rybakina ist ebenfalls Teil eines ausgedünnten Feldes bei den Qatar Open, da die meisten Topnamen, darunter Aryna Sabalenka und Jessica Pegula, auf einen Start verzichten. Die Kasachin will ihre überragende Form fortsetzen.
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