Die Turniere kommen auf der WTA-Tour Schlag auf Schlag, und das prestigeträchtige WTA
Qatar Open eröffnet die WTA-1000-Serie 2026 mit einem Paukenschlag, das Turnier beginnt am 09.02.2026.
Einige der besten Spielerinnen der Welt werden in Doha im Mittelpunkt stehen, um den Titel und die üppigen Prämien zu holen. Trotz eines hochkarätigen Feldes gibt es einige offensichtliche Lücken. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka reist ebenso wenig in den Nahen Osten wie andere Topspielerinnen wie Jessica Pegula, Belinda Bencic, Naomi Osaka, Madison Keys, Iva Jovic und Eva Lys sowie weitere. Dennoch bringt das Event alles mit, um ein sehr denkwürdiges Turnier zu werden.
Ehemalige Titelträgerinnen wollen ein Zeichen setzen
Alle Augen richten sich auf die Titelverteidigerin
Amanda Anisimova, die mit einem eindrucksvollen Triumph alle überraschte, ihren ersten WTA-1000-Titel holte und zugleich ein Signal an das restliche Feld sendete.
Bei den Australian Open war sie nicht in Bestform und verlor im Viertelfinale gegen Jessica Pegula, womit ihre Serie von Major-Endspielen endete. Eine große Summe an Weltranglistenpunkten fällt aus der Gesamtbilanz der Nummer vier der Welt, sodass sie nachlegen muss, um diese Punkte zurückzugewinnen und in der Spitze der Rangliste zu bleiben.
Dreifach-Championesse Iga Swiatek hat hier mehr Erfolge gefeiert als jede andere. Sie hofft, daran anzuknüpfen und nach einem für ihre hohen Maßstäbe verhaltenen Start ins Jahr 2026 zu ihrem besten Tennis zurückzufinden. Der United-Cup-Titel war ein großer Coup, doch ihre Auftritte auf dem Platz wirkten nicht durchgehend überzeugend. Anschließend verlor sie recht deutlich gegen die spätere Australian-Open-Siegerin
Elena Rybakina, sodass für die sechsfache Grand-Slam-Siegerin Arbeit ansteht.
Die Polin will in dieser Region einen weiteren Titel hinzufügen. Sie geht als topgesetzte Spielerin ins Turnier, könnte es aber außerhalb der Top zwei der Welt verlassen. Wie Anisimova erhalten die Top Acht ein Freilos für die zweite Runde, in der sie entweder auf Janice Tjen oder Sorana Cirstea trifft.
Weitere bekannte Kräfte greifen an
Trotz aller Absagen gehört Rybakina nicht dazu, obwohl sie von einer kräfteraubenden Zwei-Wochen-Kampagne in Melbourne mit ihrem zweiten Grand-Slam-Titel kommt. Sie will ihre imponierende Form bestätigen, mit Xinyu Wang oder Emiliana Arango als erster Prüfung. Die Kasachin jagt ihren ersten WTA-1000-Titel seit den Italian Open 2023.
Auch der letzte 1000er-Triumph von Coco Gauff liegt nicht weit zurück, er kam beim jüngsten Event dieser Kategorie in Wuhan. Die üblichen Aufschlag- und Vorhandprobleme bestehen weiter, doch wenn sie diese in den Griff bekommt, wird sie für alle gefährlich. Sie wartet auf die Siegerin zwischen McCartney Kessler und Elsa Jacquemot.
Für Mirra Andreeva beginnt eine entscheidende Phase, da sie 2000 Punkte aus ihren zwei Titeln im Vorjahr in Dubai und Indian Wells verteidigt. Sie hat das Jahr stark begonnen, trotz eines früher als erwarteten Aus in Melbourne Park. Landsfrau Ekaterina Alexandrova kommt mit dem Finale von Abu Dhabi im Gepäck, ihre Frische wird auf die Probe gestellt, falls sie antritt. Jasmine Paolini und Elina Svitolina erhalten ebenfalls ein willkommenes Freilos für Runde zwei, während in Runde eins einige reizvolle Duelle anstehen.
Markante Namen früh im Einsatz
In den frühen Phasen sind hochgehandelte Talente zu sehen, allen voran Victoria Mboko. Die Canadian-Open-Siegerin will das Kunststück im Nahen Osten wiederholen und gibt ihr Debüt bei diesem Event. Marie Bouzkova ist ihre erste Gegnerin, während auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Rundenmatches die zweifache Grand-Slam-Siegerin Barbora Krejcikova und Peyton Stearns antreten.
Ein reizvolles Duell zwischen Linda Noskova und Maya Joint führt zwei der strahlendsten Youngsters erstmals zusammen. Die Siegerin trifft auf entweder Elise Mertens oder Anastasia Pavlyuchenkova, und für alle vier ist die dritte Runde realistisch. Das gilt auch für Emma Raducanu, die eine sehr günstige Auslosung erwischt hat. Setzt sie sich in Runde eins gegen eine Qualifikantin durch, warten entweder Katerina Siniakova oder Clara Tauson.
Die Vorjahresfinalistin Jelena Ostapenko trifft auf die frühere Nummer zwei der Welt Paula Badosa, die nach Verletzungen dringend wieder Form sucht. Die Gewinnerin bekommt es mit Alexandrova zu tun. Chinesische Tennisfans freuen sich zudem auf das Comeback ihres Stars Qinwen Zheng. Eine Ellbogenverletzung hat sie seit Wimbledon ausgebremst, ein missglückter Comeback-Versuch in China kostete weitere Zeit. In Runde drei könnte es gegen Rybakina gehen, zuvor wartet jedoch die frühere Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin.