„Er hat sich überhaupt nicht verändert“: Reilly Opelka lobt Jannik Sinner nach erneuter Doppel-Zusammenarbeit in Indian Wells

ATP
Freitag, 20 März 2026 um 12:30
opelkebrisbaneinternational
Reilly Opelka sprach positiv über seine langjährige Beziehung zu Jannik Sinner nach ihrer jüngsten Doppelpaarung in Indian Wells und hob hervor, dass der Italiener trotz seines Aufstiegs an die Spitze des Sports menschlich unverändert geblieben ist. Der Amerikaner äußerte sich während der Miami Open, wo er seine Einzelkampagne fortsetzt.
Opelka und Sinner traten vor zwei Wochen in Indian Wells im Doppel gemeinsam an und bekamen es zum Auftakt mit den topgesetzten Marcelo Granollers und Horacio Zeballos zu tun. Das Duo unterlag in der ersten Runde mit 4:6, 4:6, wobei sich die routinierten Spezialisten in den entscheidenden Momenten effizienter zeigten.
Die Zusammenarbeit bedeutete eine Rückkehr zu einer Paarung, die fünf Jahre zuvor bei den Atlanta Open erstmals aufgetreten war, wo sie mit einer Wildcard den Titel geholt hatten. Trotz dieses frühen Erfolgs haben beide ihre Einzelkarrieren priorisiert, und ihr Wiedersehen in Indian Wells diente in erster Linie dazu, Matchrhythmus zu sammeln, nicht aber einer langfristigen Doppelplanung.
Opelka spielt nun bei den Miami Open 2026 und erreichte nach einem Comeback-Sieg gegen Nuno Borges mit 6:7, 6:2, 7:6 die zweite Runde. Das Ergebnis unterstrich seine Fähigkeit, enge Partien zu managen, nachdem er einen Satzrückstand aufgeholt und den entscheidenden Tiebreak abgeschlossen hatte.

Opelka betont Sinners Charakter trotz Aufstieg zur Nr. 1 der Welt

Opelka beschrieb Sinner als einen der zugänglichsten Spieler auf der Tour und merkte an, dass dessen Persönlichkeit unverändert geblieben ist, obwohl er sich zu einer dominanten Figur im Herrentennis entwickelt hat. Der Amerikaner kennt den Italiener seit dessen Teenagerjahren und verwies auf eine Konstanz in der Haltung, die in einem wettbewerbsintensiven Umfeld heraussticht.
Zudem nannte er Sinner gemeinsam mit Carlos Alcaraz, wenn es um Spieler mit breitem Respekt in der Umkleide geht, und deutete an, dass deren Auftreten abseits des Courts dem Leistungsniveau entspricht. Für Opelka ist diese Kombination an der Spitze des Sports nicht selbstverständlich.
„Jannick ist der Mann. Er ist wirklich einfach ein netter Kerl. Ich denke, jeder kommt mit ihm klar. Es sind auch Yannick und Carlos — die sind einfach die nettesten Typen überhaupt. Das sind sie wirklich“, sagte der frühere Top-20-Spieler bei Tennis Channel. „Ich kenne ihn, seit er 16 ist. Süßester Kerl. Er hatte immer für jeden Zeit. Und dann wird er der beste Spieler des Planeten und nichts hat sich geändert, was echt cool ist.“
Die Aussagen spiegeln eine breitere Wahrnehmung von Sinner auf der ATP-Tour wider, wo sein Aufstieg an die Spitze der Rangliste seinen Ruf unter den Kollegen nicht verändert hat. Für Opelka bleibt diese Kontinuität eines der markantesten Merkmale seiner Entwicklung.

Kurzfristiges Doppel-Comeback, während Opelka in Miami den Fokus auf Einzel legt

Der Doppelauftritt in Indian Wells war nicht als langfristige Verpflichtung gedacht, da sowohl Opelka als auch Sinner weiterhin ihre Einzeltermine priorisieren. Stattdessen bot die Partnerschaft die Möglichkeit, zusätzliche Matchpraxis in einem wettkampforientierten Umfeld zu sammeln, ohne die Hauptziele auf der Tour zu verändern.
Opelka betonte, dass die Erfahrung trotz des frühen Aus positiv war, und beschrieb sie als nützliche Abwechslung im Wettbewerb. Ihr früherer Erfolg in Atlanta bleibt ein isolierter Moment und nicht das Fundament für eine fortlaufende Doppelkooperation. „Jannick war immer großartig. Er hat sich überhaupt nicht verändert. Ich scherze immer mit Jannick und Carlos — wenn ich den Ball so treffen würde wie sie, würde ich die ganze Zeit lächeln.“
Mit Blick nach vorn richtet Opelka seinen Fokus vollständig auf seine Einzelkampagne bei den Miami Open, wo er auf den an 25 gesetzten Jack Draper trifft. Der Amerikaner identifizierte Drapers Rückspiel als zentrale Herausforderung, zumal die Aufgabe gegen einen Linkshänder zusätzlich heikel ist. „Gegen einen Linkshänder zu spielen, ist immer knifflig. Er ist einer der besten Rückschläger der Welt. Wenn du so einen großen Linkshänder hast, der in der Rückschlagstatistik in den Top 10 ist, entspricht das normalerweise einem Top-Fünf-Spieler, wenn der Aufschlag dazu passt.“
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