Novak Djokovic hat sich noch nicht fรผr einen permanenten Trainer entschieden, aber es kรถnnte der derzeitige Interimstrainer Nenad Zimonjic sein, der seit langem ein enger Verbรผndeter der Weltnummer 1 ist.
Djokovic hat in letzter Zeit die Tendenz, sich bei seinen Terminen in der Nรคhe seiner Heimat umzusehen. Marian Vajda kehrte oft zurรผck,
Goran Ivanisevic war Teil des Teams, bevor er eine Vollzeitrolle รผbernahm, und nur Becker und Agassi wichen davon ab. Allerdings waren beide auf ihre Art groรe Namen.
Zimonjic selbst ist als ehemaliger Doppelweltmeister und als jemand, den Djokovic seit 20 Jahren kennt, ein Prestigeobjekt. Er nannte ihn einen "รคlteren Bruder, Mentor und Freund", da er wรคhrend des
Monte-Carlo Masters sein Coaching รผbernimmt.
Nach der Trennung von Ivanisevic nach sechs Jahren wurde sogar gemunkelt, dass Djokovic auf der Suche nach einem weiblichen Trainer sei, wobei auch Judy Murray und Amelie Mauresmo im Gesprรคch waren. Aber Zimonjic war eine logische Wahl, fรผr die er sich entschieden hat. Er kรถnnte auch dauerhaft bleiben, denn er sagte, dass nach Monte-Carlo Gesprรคche geplant sind.
"Wir kennen uns schon seit mehr als 20 Jahren sehr gut. Er ist immer wie ein รคlterer Bruder fรผr mich gewesen. Ein Mentor, ein Freund, der immer versucht hat, mir als Mensch und als Spieler zu helfen", sagte Djokovic.
"Als ich mit Goran aufhรถrte, begann ich meine Sandplatzvorbereitung in Belgrad und er war dabei. Er kam auf den Platz, und wir haben unsere Zusammenarbeit wirklich genossen, und ich habe ihn gebeten, fรผr ein paar Wochen hierher zu kommen... Wir werden nach Monte Carlo sehen, wie es weitergeht, wir werden uns zusammensetzen und reden."
"Wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Er hat mir wirklich nรผtzliche Ratschlรคge gegeben, um die richtige Position zu finden, wenn ich mich dem Netz nรคhere, und das ist etwas, was ich nicht so gut kann, weil ich nicht so viele Doppelspiele spiele."