Roger Federer hat erklรคrt, warum er vor sechs Jahren den
Laver Cup ins Leben gerufen hat und was er an den Wettkรคmpfen auf der ATP-Tour vermisst.
Der 20-fache Grand Slam-Champion Federer bestritt beim Laver Cup 2022, der vor zwรถlf Monaten in der Londoner O2-Arena stattfand, das letzte Spiel seiner Karriere. Gemeinsam mit seinem langjรคhrigen Rivalen
Rafael Nadal trat er im Doppel gegen die Team-World-Spieler Frances Tiafoe und Jack Sock an.
In diesem Jahr nahm er als besonderer Gast an dem Turnier in Vancouver, Kanada, teil. Der 42-Jรคhrige warf die Mรผnze fรผr das letzte Spiel am ersten Tag der Veranstaltung, bevor das Team World das Team Europe mit 13:2 besiegte.
Federer spricht รผber seine Absichten beim Laver Cup
Der Schweizer Spieler grรผndete den Cup 2017 zusammen mit seinem Agenten Tony Godsick. In einem Interview verriet Federer kรผrzlich, warum sie den "Ryder Cup des Tennis" ins Leben gerufen haben: Er wollte verschiedene Generationen des Sports zusammenbringen.
"Der Wechsel zwischen den Generationen ist fรผr uns sehr wichtig. Zu einer Veranstaltung wie dieser bringt man die
Jim Courier's der Welt, die Tim Henman's der Welt, die Todd Woodbridge's der Welt, Legenden des Spiels, die sich an der Aktion beteiligen. Man begegnet ihnen auch in den Gรคngen und spricht mit ihnen", sagte er.
Er fรผgte hinzu, dass die Veranstaltung als "Katalysator" fรผr jรผngere Spieler fungieren kann, da sie die Mรถglichkeit haben, von Spielern aller Altersgruppen zu lernen.
"Ich denke, es ist groรartig, die besten Spieler aller Generationen zusammenzubringen. Vor allem, wenn man als junger Spieler im Team ist. Das war mein Wunsch, dass man so viel von seinen Gegnern lernen kann, gegen die man tonnenweise spielen muss, aber auch von seinem Kapitรคn, der einem hoffentlich so viel geben kann. Das sollte ein Katalysator sein, wenn man auf die Tournee zurรผckkehrt", fuhr er fort.
Federer verrรคt, was er an der ATP-Tour vermisst
Auรerdem verriet der ehemalige Weltranglistenerste, was er an den Wettkรคmpfen vermisste, obwohl er betonte, dass er im Ruhestand glรผcklich sei.
"Insgeheim magst du es, im Mittelpunkt zu stehen, aber gleichzeitig ist es nicht mehr wichtig. Es ist gut so, wie es im Moment ist."
"Natรผrlich vermisse ich es, die glรผcklichen Gesichter der Menschen zu sehen, die ich hoffentlich unterhalten konnte. Die Tournee war gut fรผr mich. Ich habe jeden Moment genossen, aber jetzt bin ich glรผcklich im Ruhestand", sagte er.