„Ich denke, Emma ist ein ganz besonderer Fall“ – Alexander Zverev äußert sich zu Emma Raducanus aktueller Trainersituation

ATP
Samstag, 07 März 2026 um 19:15
ZverevAusO3
Alexander Zverev hat die zweite Runde des Indian Wells Open mit einem überzeugenden Sieg gegen Matteo Berrettini überstanden. Nach dem Match bekam er jedoch eine unerwartete Frage zu Emma Raducanus Trainersituation gestellt.

Raducanus Trainer-Karussell – Das sagt Zverev

Die britische Nummer eins ist auf der Suche nach ihrem zehnten Coach, nachdem sie sich von Francisco Roig getrennt hat. Das Duo arbeitete sechs Monate zusammen und schien gut zu harmonieren, doch Raducanus Vorstellung von ihrem Spiel passte offenbar nicht zu Roigs Ansätzen. Deshalb hat der Spanier die Zusammenarbeit beendet und Raducanu tritt in Indian Wells ohne Coach an.
An ihrer Seite übernimmt Hitting-Partner Alexis Canter vorübergehend diese Rolle, während ihr früherer rechte Hand Mark Petchey seine Tätigkeit als Kommentator mit dem Coaching der 23-Jährigen in Trainingseinheiten verbindet. Der Start in den Sunshine Swing verlief für Raducanu bereits positiv: Sie fertigte Anastasia Zakharova mühelos ab. In der dritten Runde trifft sie auf die zweifache Grand-Slam-Siegerin Amanda Anisimova und will ihren Aufwärtstrend ohne festen Coach fortsetzen.

Zverev äußert sich zu Raducanus Trainersituation

Viele Tennisbeobachter verfolgen Raducanus Karriere aus der Ferne und fragen sich, wohin es die ehemalige US-Open-Siegerin führt. Ein großer Teil ihrer bisherigen Laufbahn wurde von der Trainerfrage bestimmt.
Zverev hat in seiner Karriere mehrere Coaches gehabt, darunter seinen Vater, der aktuell die Hauptverantwortung trägt. Auch Juan Carlos Ferrero, Ivan Lendl und David Ferrer nahmen den Posten bereits ein.
Viele haben infrage gestellt, ob Raducanu ohne Coach in die Zukunft gehen kann. Der Weltranglistenvierte zeigte sich diesbezüglich skeptisch und machte deutlich, wie sehr sich ihre Auffassungen über Coaching unterscheiden.
„Ich denke, Emma ist ein ganz besonderer Fall. Ich mag sie sehr, wirklich, aber ich finde, bei Emma und Coaching gibt es einen ziemlich großen Unterschied zwischen mir und Coaching“, sagte er auf seiner Pressekonferenz.
„Ich arbeite seit 28 Jahren mit demselben Coach zusammen, daher ist es bei ihr ein etwas anderes Thema, eine andere Frage.“
Alexander Zverev bei den Australian Open im Viertelfinale
Alexander Zverev hat sein Auftaktmatch in Indian Wells souverän gewonnen
Er verwies auf Petchey, ohne eine Entscheidung von solcher Tragweite beeinflussen zu wollen. „Ich meine, sie hat hier doch einen Coach, oder, mit Mark Petchey. Es liegt an ihr. Ich weiß es nicht. Ich habe dieselben Leute um mich, mit denen ich gerne arbeite, so bin ich eben.“
Zverev startete mit starker Form ins Jahr und überzeugte bei den Australian Open. Er erreichte das Halbfinale, bevor er Carlos Alcaraz in einem Fünf-Satz-Krimi unterlag. Danach schied er in Acapulco früh aus und zeigte damit Schwankungen. Er will wieder in der Rangliste klettern und seine Klasse an der Spitze unter Beweis stellen, wofür er an das Niveau aus Melbourne anknüpfen muss. Gegen Berrettini eröffnete er sein Konto in Kalifornien, holte in jedem Satz ein Break und setzte sich gegen den früheren Wimbledon-Finalisten durch.
In der dritten Runde trifft er auf Brandon Nakashima. Fünfmal stand er dem US-Amerikaner bereits gegenüber, fünfmal gewann er. Mit einem sechsten Sieg würde Zverev zum vierten Mal das Achtelfinale in Indian Wells erreichen.
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