Carlos Alcaraz wird mit Schwung und Selbstvertrauen nach
Indian Wells reisen, nachdem er die Saison 2026 mit einer makellosen 12:0-Bilanz eröffnet hat. Der Spanier, aktuell die Nr. 1 der PIF ATP Rankings, hat die Form der vergangenen Jahre nahtlos übernommen, eine frühe Siegesserie aufgebaut, die große Meilensteine und einen weiteren ATP-Titel umfasst.
Der 22-Jährige vollendete früher in dieser Saison den Karriere-Grand-Slam mit dem Triumph bei den Australian Open und fügte Melbourne einer Vita hinzu, die bereits Titel in Roland Garros, Wimbledon und bei den US Open enthielt. Kurz darauf bestätigte er seine Form im Nahen Osten und sicherte sich den Titel beim ATP-500-Turnier in Doha.
Mit diesen Resultaten geht Alcaraz als einer der klaren Favoriten in das erste ATP-Masters-1000-Turnier der Saison in Indian Wells. Das Event verlief für ihn in den vergangenen Jahren besonders erfolgreich, und er kommt nach einem starken Jahresauftakt mit großem Selbstvertrauen nach Kalifornien.
Im Vorfeld des Turniers erklärte der Spanier, seine jüngsten Leistungen seien nicht nur seinem spielerischen Niveau geschuldet, sondern vor allem einer verbesserten emotionalen Kontrolle auf dem Platz. „Ich glaube, auf dem Court kontrolliere ich meine Emotionen noch besser“, sagte er in seiner
Pressekonferenz. „Ich würde sagen, das war der Schlüssel für das gute Niveau, das ich zuletzt gezeigt habe. Denn auf dem Court kontrolliere ich mich, und in einem ruhigen Zustand finde ich die Lösungen.“
Emotionale Kontrolle als Schlüssel zu Alcaraz’ starker Form
Alcaraz betonte, dass das Managen von Emotionen zu einem der wichtigsten Elemente seines Spiels geworden ist. Der Spanier ist seit Langem für seine explosive Athletik und seine offensive Spielweise bekannt, doch er ist überzeugt, dass ihm die gewahrte Ruhe hilft, schwierige Phasen in Matches besser zu überstehen.
Laut Alcaraz ermöglicht es die Fähigkeit, gelassen zu bleiben, taktisch anzupassen, statt impulsiv zu reagieren, wenn ein Match kompliziert wird. Dieser Ansatz habe ihm geholfen, die Konzentration zu halten und sich nach schwächeren Passagen in jüngsten Partien schnell zu fangen. „Wenn ich wütend wurde oder schlecht spielte oder was auch immer, habe ich wieder den richtigen Weg gefunden, weil ich ruhig war. Ich habe mich und meine Emotionen kontrolliert und meine gute Fokussierung beibehalten. Ich würde sagen, das habe ich sogar noch besser gemacht als früher.“
Dieser mentale Wandel spiegelt sich in seinen Ergebnissen wider. Die 12-Siege-Serie des Spaniers ist sein bester Saisonstart bislang und verschafft ihm eine starke Ausgangsposition, da die ATP Tour in den Masters-1000-Abschnitt des Kalenders eintritt.
Alcaraz anerkannte den positiven Start, blieb jedoch hinsichtlich der Erwartungen für die kommenden Wochen vorsichtig. „Ich bin wirklich sehr stolz auf meinen Start ins Jahr. Hoffentlich hält die Siegesserie an, oder ich werde es versuchen, aber ich bin einfach glücklich zu sehen, dass ich großartiges Tennis spiele.“
Großes Selbstvertrauen vor dem Indian-Wells-Start
Erstmals in seiner Karriere reist Alcaraz ungeschlagen in der laufenden Saison nach Indian Wells. Das Turnier ist das erste Masters-1000-Event des Jahres und dient häufig als früher Gradmesser für die Hierarchie auf der ATP Tour.
Als Topgesetzter eröffnet Alcaraz seine Kampagne gegen entweder den ehemaligen Weltranglisten-Dritten Grigor Dimitrov oder den aufstrebenden französischen Linkshänder Terence Atmane. Der Spanier hat bei dem Event in vergangenen Ausgaben bereits Erfolge gefeiert und will nun seine starke Bilanz in der kalifornischen Wüste ausbauen.
Während die frühen Resultate sein Selbstvertrauen gestärkt haben, bleibt Alcaraz’ Fokus auf Vorbereitung und dem beizubehaltenden Mindset, das seinen starken Jahresauftakt getragen hat. „Es läuft ehrlich gesagt wirklich großartig. Es fühlt sich ein bisschen anders an als in anderen Jahren, aber ich hatte ein paar gute Trainings. Ich bin zurück und bereit, also war es gut und ich bin gespannt, loszulegen.“