Könnte Juan Carlos Ferrero das Unvorstellbare tun und Jannik Sinner trainieren? Der frühere Kopf hinter Carlos Alcaraz reagiert auf Gerüchte

ATP
Samstag, 11 April 2026 um 22:00
Juan Carlos Ferrero beobachtet das Geschehen.
Juan Carlos Ferrero hat in dieser Woche mehrere Medienauftritte absolviert und wird nach der zerrütteten Trennung von Carlos Alcaraz irgendwann zum Tennis zurückkehren, wenngleich es Stand jetzt wohl nicht mit Jannik Sinner sein wird.
Um Sinner ranken sich stets Spekulationen, zumal beim italienischen Ass immer die Personalie Darren Cahill im Raum steht. Der Australier, der vor seinem Engagement bei Sinner Simona Halep betreute, ist gemeinsam mit Simone Vagnozzi einer der beiden Architekten seines großen Erfolgs.
Er wollte ursprünglich Ende 2025 aufhören, entschied sich vorerst aber dagegen. Irgendwann wird es dennoch so weit sein, und für Sinner stünde dann ein neuer Coach am Horizont. Auftritt Juan Carlos Ferrero, der natürlich alle Geheimnisse hätte, um sich gegen seinen Hauptkonkurrenten einen Vorteil zu verschaffen.
Dafür braucht es jedoch zunächst Kontakt, sonst bleibt es Wunschdenken. Er arbeitete sieben Jahre mit Alcaraz zusammen und führte ihn vom Supertalent zu einer dominierenden Figur in den ATP Rankings. Auch wenn er seine Nummer-1-Position wohl bald für kurze Zeit verlieren wird, holten sie unter seiner Anleitung sechs Grand-Slam-Titel.

Kein Angebot von Sinner in Sicht

Alcaraz gab die Trennung bekannt, als er an der Seite von Samuel Lopez auf dem Höhepunkt seiner Kräfte stand. Lopez, der zuvor Pablo Carreño Busta coachte und als reisender Coach einsprang, wenn Ferrero wegen Operationen oder langer Reisen fehlte, übernahm den Posten des Cheftrainers.
Ferrero legte eine kurze Pause ein und arbeitet nun mit dem jungen spanischen Golfer Angel Ayora an mentaler und professioneller Entwicklung, allerdings nur kurzfristig. Ferrero betreibt wie Patrick Mouratoglou eine eigene Akademie, in der Alcaraz ironischerweise weiterhin trainiert und sich in Marbella Zeit nimmt, seine Optionen abzuwägen. Er sagte jedoch, dass er Angebote aus verschiedenen Lagern sowohl der ATP als auch der WTA erhalten habe, aber nicht von Sinner.
„Nur Gerüchte. Ich hatte keinen Kontakt mit Jannik. Ich stand mit anderen Spielern in Kontakt, aber nicht mit ihm“, sagte Ferrero zu El País.
„Das kommt im Sport häufig vor. Ein Trainer ist bei einem Team und arbeitet später mit einem Rivalen“, führte er aus. „Wenn eine Beziehung endet, eröffnen sich andere Möglichkeiten.
Jannik Sinner in Aktion beim Rolex Monte-Carlo Masters 2026
Jannik Sinner während seines Erstrundenmatches bei den 2026 Rolex Monte-Carlo Masters
„Ich verstehe mich mit allen Spielern und Teams auf der Tour gut. Wenn es an der Zeit ist, wieder jemanden zu coachen, werden wir sehen, wer es sein wird.“
Er entfolgte Alcaraz zudem in den sozialen Medien und sagte, dies sei Ausdruck einer anfänglichen Traurigkeit über das Ende, er sei nun aber im Reinen damit. Er freue sich, dass es Alcaraz gut gehe, und auch ihm selbst gehe es inzwischen gut.
„Nach so einer Trennung ist man zunächst traurig, und danach bleibt die Wehmut über eine so schöne Beziehung, die zu Ende gegangen ist“, sagte er.
„Aber jeder muss seinen Weg weitergehen. Er tut das, spielt gut und ist glücklich. Auch ich bin im Reinen, arbeite in der Akademie und schaue mir neue Projekte an.“
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