Die
Barcelona Open eröffnen ihre Ausgabe 2026 mit einer besonderen Auslosung, da vier ehemalige Tour-Größen für ein einmaliges Doppel-Showmatch zurückkehren.
Richard Gasquet, Tommy Robredo, Sergi Bruguera und Sébastien Grosjean stehen in der „Nations Cup“-Exhibition am 09.04., zwei Tage vor Beginn des Hauptfelds, auf dem Programm.
Im Format trifft Frankreich auf Spanien, wobei Gasquet und Grosjean gegen Bruguera und Robredo antreten. Zwar gibt es keine Weltranglistenpunkte, doch das Event stärkt die Identität des Sandplatztournaments, indem es den aktuellen Wettbewerb mit einer Generation verknüpft, die eng mit diesem Belag verbunden ist.
Zusammen brachten es die vier Spieler auf 46 ATP-Titel. Bruguera ragt als zweifacher Roland-Garros-Sieger heraus, während Robredo und Gasquet langjährige Karrieren mit konstanter Präsenz auf Sand aufgebaut haben. Grosjean, einstige Nummer 4 der Welt, verleiht dem französischen Team zusätzliches Gewicht, nachdem er in seiner Laufbahn mehrfach die Halbfinals bei Grand Slams erreichte.
Die Exhibition spiegelt einen breiteren Trend auf der Tour wider, bei dem frühere Profis durch selektive Comebacks, Schaukämpfe oder hybride Rollen rund um Turniere sichtbar bleiben. In
Barcelona ist diese Präsenz als Teil der Eröffnungssequenz des Events positioniert und nicht als eigenständige Attraktion.
Hauptfeld angeführt von Alcaraz und erstklassigem Teilnehmerfeld
Jenseits der Exhibition bleibt das Teilnehmerfeld trotz des ATP-500-Status auf gewohnt hohem Niveau. Carlos Alcaraz führt die Auslosung erneut an und setzt seine regelmäßigen Starts an einem Ort fort, der eng mit seiner Entwicklung und seiner Trainingsbasis verknüpft ist.
Der Spanier erhält Unterstützung durch mehrere Hochkaräter, darunter Lorenzo Musetti, Alex de Minaur und Felix Auger-Aliassime, die alle als gesetzt erwartet werden. Die Breite reicht weiter mit Casper Ruud, Andrey Rublev und Cameron Norrie, während Stan Wawrinka per Wildcard ins Feld rückt und der unteren Hälfte zusätzliche Erfahrung verleiht.
Barcelona bleibt eine der Schlüsselstationen zu Beginn der Sandplatzsaison, eingereiht zwischen dem Sunshine Double und den Masters-Events in Monte Carlo und Madrid. Seine Position im Kalender macht es häufig zu einem Gradmesser für Spieler, die vom Hardcourt auf Sand umstellen.
Die letztjährige Ausgabe hat diese Rolle untermauert. Holger Rune bezwang Alcaraz im Finale, lieferte eines der markanteren Resultate des Frühlings und unterstrich die Fähigkeit des Turniers, trotz prominenter Namen an der Spitze für Überraschungen zu sorgen.