Von Regenpausen bis zu Hitzeregel-Stopps: Rio Open erlebt doppelte Unterbrechung vor dem Finale

ATP
Sonntag, 22 Februar 2026 um 20:14
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Es war eine komplizierte Woche für die Organisation der Rio Open, die sich aufgrund der Regenfälle mit ständigen Spielunterbrechungen konfrontiert sah. Wie fast in jedem Jahr wird der Regen erneut zum Problem des Turniers, und die Unterbrechungen zogen sich durch die gesamte Woche.
An nahezu jedem Tag gab es Unterbrechungen – mit mehreren abgebrochenen Partien, was in Rio de Janeiro, einer in Brasiliens Sommer besonders regenreichen Region, zur Regel geworden ist. Am Samstag spitzte sich die Lage zu, als die Halbfinals für den gesamten Tag ausgesetzt werden mussten.
Noch gravierender werden die Probleme jedoch, wenn zusätzlich die Hitze zum Stillstand zwingt. An diesem Samstag konnten Etcheverry und Kopriva ihr Duell zwar wieder aufnehmen, doch wegen der Hitze mussten sie es abermals unterbrechen – und nur wenige Stunden vor dem Finale bleibt ihnen noch ein dritter Satz, der den zweiten Finalisten bestimmen wird.

Unterbrechungen reißen bei den Rio Open nicht ab: Von Regenpausen bis Hitzeregel-Stopps

Tomas Etcheverry lag in seinem Halbfinale gegen den Tschechen Vit Kopriva mit 4:5 zurück, nachdem dieser ihm das Aufschlagspiel abgenommen hatte und zum Satzgewinn servierte, als das Match unterbrochen wurde. Der Tscheche hatte seine einzige Breakchance genutzt, während der Argentinier seine einzige Gelegenheit ungenutzt ließ. Der Regen setzte auf dem Guga-Kuerten-Court ein und die Partie wurde pausiert.
Nach mehreren Stunden intensiven Regens entschied die Turnierleitung, die Fortsetzung der Partie auf Sonntagmorgen zu verschieben, während parallel das zweite Halbfinale angesetzt wurde – dessen Spieler am Samstag nicht einmal den Court betreten konnten.

Sonntagsplan: Die Hitze erzwingt eine weitere Unterbrechung

Alejandro Tabilo besiegte dort den jungen Peruaner Ignacio Buse mit 6:3, 6:3 und zog ins Finale der Rio Open ein, das am brasilianischen Nachmittag ausgetragen wird. Zwischen dem Ende von Tabilos Match und dem geplanten Beginn des Endspiels liegen kaum sechs Stunden, während sein Gegner noch nicht feststeht – vier Stunden vor dem Duell zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieser Meldung.
Auf der anderen Seite nahmen Kopriva und Etcheverry ihre Partie bei 5:4-Führung für Kopriva wieder auf. Der Mitteleuropäer hielt seinen Aufschlag, schloss den Satz ab und ging mit 6:4 in Führung. Im zweiten Durchgang wurde es jedoch kniffliger. Beide hielten ohne Probleme ihren Aufschlag, und Etcheverry hatte beim Stand von 6:5 bei Rückschlag bis zu drei Satzbälle. Schließlich entschied das Tiebreak, in dem der Argentinier mit 7:6(2) ausglich, bevor die Hitze die Partie zum Stopp zwang.
So warten Etcheverry und Kopriva weiterhin darauf, den dritten Satz auszutragen – und kurz darauf müssten sie bereits zum Finale gegen Alejandro Tabilo antreten, der vor der Jagd auf den wichtigsten Titel seiner Karriere ein paar zusätzliche Stunden Ruhe hat. Der Chilene benötigte nur 71 Minuten für den Sieg und geht mit einem kleinen Vorteil ins Endspiel.
Ebenfalls noch nicht auf dem Platz standen die Doppelfinalisten. Die Spezialisten Robin Haase und Hendrik Jebens Frantzen treffen auf die Lokalmatadoren Marcelo Melo und Joao Fonseca – die den Doppeltitel erneut an ein heimisches Duo vergeben wollen.
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