Auf Augenhöhe mit den Grand Slams: Indian Wells bestätigt Zuschauerrekord beim Turnier 2026

Tennis News
Dienstag, 17 März 2026 um 12:00
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Es ist fair zu sagen, dass Indian Wells 2026 ein voller Erfolg war. Das Masters-1000-Turnier stieß weltweit bei Tennisfans vor den TV-Geräten auf enorme Resonanz. Zugleich reisten auch außergewöhnlich viele Anhänger an, um die besten Spieler der Welt live zu sehen, was zu einem Zuschauerrekord führte.
Die besten Spielerinnen und Spieler der Welt kamen zu einem der begehrtesten Turniere im ATP- und WTA-Kalender. Es bietet große Prämien und eröffnet die prestigeträchtige Sunshine Swing, dicht gefolgt vom bevorstehenden Miami Open, das ebenfalls stark besucht sein dürfte.
Indian Wells zog eine große Zahl Tennisfans in die Wüste, die ihren Aufenthalt im „Tennis Paradise“ genossen, während sie die Topstars auf dem Court bis aufs Letzte kämpfen sahen. In beiden Feldern von ATP und WTA standen jeweils 96 Spieler im Hauptfeld, doch nur eine oder einer konnte die Trophäe mitnehmen. Diese Ehre ging an Jannik Sinner und Aryna Sabalenka, die hart umkämpfte und dramatische Finals gewannen und den Titel erstmals holten.

Rekordkulisse fordert die Grand Slams heraus

In den vergangenen Wochen setzte Indian Wells ein deutliches Zeichen. Insgesamt strömten 526.000 Zuschauer in das Turnier, um an 12 Tagen Hauptfeld-Tennis zu verfolgen. Ein bemerkenswerter Erfolg, der den Anspruch untermauert, mit den größten und traditionsreichsten Turnieren der Welt zu konkurrieren.
Zum Vergleich mit den Major-Events: Wimbledon verzeichnete 2025 548.770 Besucher, Roland Garros kam insgesamt auf 687.000. Dass diese Zahlen trotz der etwas kürzeren Dauer in einem Atemzug mit Grand Slams genannt werden, kann nur positiv sein.
„Tennis Paradise“ beherbergt das zweitgrößte Tennisstadion der Welt. Stadium 1 fasst auf seinen Rängen 16.100 Zuschauer. Nur das Arthur Ashe Stadium in Flushing Meadows (23.771) verfügt über eine höhere Kapazität.
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Stadium 1 in Indian Wells ist das zweitgrößte Tennisstadion des Planeten
Zudem gibt es Stadium 2, das bei den Fans äußerst beliebt ist, auch wenn umstrittene Änderungen beim Zugang zu den Plätzen zu den wenigen Negativpunkten des Events zählten. Mit einer Grounds-Karte konnten Zuschauer bislang die oberen Ränge nutzen, um das Stadion zu füllen. Das wurde für die diesjährige Ausgabe abgeschafft, was bei Besuchern und Tennisfans auf wenig Gegenliebe stieß.
Turnierdirektor Tommy Haas erläuterte die Gründe für diese Anpassungen. „In den vergangenen Jahren waren die Schlangen einfach verrückt, wenn man nur einen Grounds Pass hatte und in die oberen Ränge wollte“, sagte er dem Tennis Channel. „Manchmal kam man gar nicht rein, weil dort Topspieler spielten. Daher probieren wir dieses Jahr etwas anderes mit reservierten Tickets. Nach dem Turnier werden wir alles auswerten, Feedback der Fans einholen und dann entscheiden, ob wir so weitermachen oder vielleicht zum alten System zurückkehren.“
Trotz dieses kleinen Stolpersteins wird der ehemalige deutsche Tennisprofi mit dem Ablauf des Turniers äußerst zufrieden sein, während die Vorbereitungen für das kommende Jahr anlaufen. Sportlich ruft nun Florida, wo die Miami Open die Sunshine Swing in diesem Jahr beschließen.
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