Die siebenfache Grand-Slam-Siegerin Venus Williams ist bei ihrem Comeback beim ASB Classic Auckland ausgeschieden und unterlag Magda Linette mit 4:6, 6:4, 2:6. Die ehemalige Nummer 1 der Welt bot insgesamt eine solide Vorstellung, ließ aber in der Schlussphase nach, in der Linette ihre Favoritenrolle untermauerte.
Ihren letzten Auftritt hatte Williams fünf Monate zuvor bei den US Open, wo sie die an Nummer 11 gesetzte Karolina Muchova in drei Sätzen forderte. Auch diesmal ließ sie sich vom Unterschied in der Rangliste nicht beeindrucken und lieferte von Anfang bis Ende einen engen Schlagabtausch.
Williams reist aus Auckland mit Erstrundenniederlagen im Einzel und im Doppel ab, letzteres an der Seite von Elina Svitolina. Trotz der Ergebnisse zeigte die 45-Jährige, dass sie die körperlichen Voraussetzungen hat, weiterhin auf hohem Niveau mitzuhalten – zusammen mit dem Talent, das sie zu einer der prägendsten Figuren im Damentennis gemacht hat.
Williams setzte früh Druck und stellte Linette zu Beginn vor Probleme, konnte aber ihre erste Breakchance bei 2:1 nicht nutzen. Die Polin konterte, übernahm die Kontrolle, profitierte von unerzwungenen Fehlern der Amerikanerin und holte zwei Breaks in Serie – vier Spiele am Stück – zum 5:2.
Linette vergab einen Satzball bei Williams’ Aufschlag und geriet beim Ausservieren kurz unter Druck, brachte den Satz jedoch letztlich mit 6:4 durch und bewahrte dabei die Nerven trotz Widerstand von Williams.
Zweiter Satz
Williams zeigte zu Beginn des zweiten Durchgangs ungebrochenen Kampfgeist, hielt souverän und reihte mehrere problemlose Aufschlagspiele aneinander. Die ehemalige Nummer 1 erspielte sich ein Break zum 4:2 und setzte Linette erneut unter Druck.
Linette antwortete jedoch umgehend mit dem Rebreak im nächsten Spiel und stellte auf 4:4. Williams meisterte die Spannung der Schlussphase gut, ging bei Linettes erstem Aufschlag volles Risiko und erzwang Rückschlagfehler. „Queen V“ nutzte ihre Chance und holte den Satz mit 6:4, während die Partie bereits die Marke von anderthalb Stunden überschritten hatte.
Dritter Satz
Der Auftakt des dritten Satzes deutete auf ein offenes Duell hin, Williams war bewusst, dass sie eine reale Siegchance hatte. Ein unerzwungener Rückhandfehler der Amerikanerin schenkte Linette jedoch das erste Break des Satzes und gab der Polin nach einer schwierigen Phase neues Selbstvertrauen.
Von da an kippte die Partie zugunsten von Linette. Die aktuelle Nummer 52 der Welt reduzierte ihre Fehler beim ersten Aufschlag deutlich und hielt ihre verbleibenden Servicegames souverän, meist ohne längere Ballwechsel. Williams bekam körperliche Probleme, und ein Doppelfehler kostete sie schließlich ein zweites Break.
Linette blieb stabil und machte den 6:4, 4:6, 6:2-Erfolg perfekt, womit sie beim Auckland-Turnier in die zweite Runde einzog.
Williams zeigt Blitze alter Schlagkraft
Williams verabschiedet sich aus dem Turnier mit dem Nachweis, über drei fordernde Sätze ein hohes Tempo gehen zu können – dazu mit ihrer typischen Power, mit der sie in mehreren Ballwechseln dominierte. Die 45-jährige Amerikanerin hat weiterhin die Mittel, auf der Tour mitzuhalten und konstant stark zu performen.
Williams’ nächster geplanter Auftritt ist kommende Woche beim Hobart International, wofür sie eine Wildcard erhalten hat. Auf der Meldeliste stehen Elise Mertens, Emma Raducanu und Barbora Krejcikova. Eine Woche später kehrt Williams beim Australian Open zurück, fünf Jahre nach ihrem letzten Auftritt in Melbourne.
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Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er in der Medienanalyse bei Report International, wo er unter anderem mit internationalen Marken wie Mercedes, BMW, Ford Europa und Bewerbungen für Olympische Spiele zusammenarbeitete. Anschließend leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte dabei umfassende Erfahrung in redaktioneller Koordination und Medienperformance-Analyse.
In den folgenden Jahren war er als selbstständiger Business-IT-Berater tätig, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Danach wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
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