Emma Raducanus Probleme setzen sich fort: Die Britin hat sich wie erwartet entschieden, in der kommenden Woche nicht beim
Madrid Open anzutreten, da sie weiterhin mit den Folgen einer Virus-Erkrankung zu kämpfen hat, die sie bereits im Februar in Cluj erlitt.
Raducanu sagte zudem ihre Teilnahme an den WTA-Turnieren in Miami und Linz ab und setzte Prioritäten auf eine Rückkehr, wenn sie bereit ist, nachdem sie Indian Wells und mehrere Turniere im Nahen Osten spielte, ohne wirklich im Rhythmus zu sein.
Raducanu, die auch das Billie Jean King Cup-Duell gegen Australien ausließ, um Linz zu spielen, von dem sie dann umgehend zurückzog, ist Berichten zufolge wieder im Training und hofft, Anfang Mai in Rom aufzulaufen.
Doch für die frühere US-Open-Siegerin kommt Madrid zu früh. Bestätigt ist ebenfalls, dass Sonay Kartal nach ihren Verletzungsproblemen nicht in Madrid antreten wird, wodurch die Top-Britinnen abgesehen von Katie Boulter außen vor bleiben.
Raducanu stand zuletzt im März auf dem Platz, verlor bei Indian Wells klar gegen Amanda Anisimova und räumte ein, sich während des Turniers unterpowert gefühlt zu haben.
Raducanu kämpft weiter
„Ich muss gegen solche Gegnerinnen natürlich aggressiv auftreten, aber es liegt noch ein weiter Weg vor mir, um das konstant umzusetzen, und ich muss meine Stärken nutzen und vermutlich noch etwas mehr variieren“, sagte sie.
Sie arbeitet wieder mit Mark Petchey inoffiziell zusammen, doch das hat naturgemäß noch keine Früchte getragen, da sie in den vergangenen Monaten aufgrund ihrer Verletzungsprobleme kaum gespielt hat.
Emma Raducanu jubelt nach einem Punktgewinn bei den US Open 2025
Sie ist der nächste große Name, der zurückzieht: Auch Carlos Alcaraz, Novak Djokovic, Taylor Fritz, Sonay Kartal und Barbora Krejcikova haben abgesagt.
Damit bleibt sie, wie so oft in ihrer Sandplatzsaison, in der Schwebe, denn um diese Jahreszeit machen Raducanu regelmäßig Verletzungen zu schaffen. Häufig entscheidet sie sich aufgrund der in ihrer Heimat angebotenen Wildcards, frühzeitig auf Rasen umzusteigen. Und das, nachdem sie zu Saisonbeginn in Cluj ein so vielversprechendes Turnier gespielt hatte.