Iva Jovic ist die neueste Spielerin, die sich für die Queen's Club Championships anmeldet, und reiht sich in ein stark besetztes Feld mit Anisimova, Pegula und Raducanu ein

WTA
Samstag, 21 Februar 2026 um 22:00
Iva Jovic gewann ihren ersten WTA-Titel bei den Guadalajara Open
Die WTA Queen's Club Championships 2026 warten bereits mit einem absurd starken Feld auf, und die britischen Fans dürfen sich vom 08.06. bis 14.06. auf ein echtes Highlight freuen. Neu im Aufgebot ist die Teenager-Sensation Iva Jovic, die in London bei ihrem Debüt auf Titeljagd gehen will.

Analyse zur Rasensaison Vorschau mit Jovic im Queen’s Club

Für die Amerikanerin wird es der erste Auftritt in Queen's, da das Damenturnier noch relativ neu ist. Das Frauen-Event fand von 1881 bis 1973 statt, bevor anschließend nur ATP-Wettbewerbe ausgetragen wurden. Erst im vergangenen Jahr kehrte die WTA zu dem prestigeträchtigen Turnier zurück.
Damit gab es eine weitere Station für die Weltspitze in der Rasensaison. Trotz der Dichte an Topspielerinnen holte sich Tatjana Maria einen überraschenden Sieg gegen Amanda Anisimova in zwei Sätzen – ihr erster Titel seit 2023 und die erste Siegerin im Queen’s Club seit 1973.
Jovic hofft, sich in diese Liste einzureihen und ihre starke Form aus 2026 fortzuschreiben, während sie in der noch sehr frühen Phase ihrer Karriere weiter klettern will.
Im vergangenen Jahr kündigte sie sich als Spielerin an, die man im Blick behalten muss, gekrönt vom Triumph bei den Guadalajara Open, wo sie sich in beeindruckender Manier ihren ersten WTA-Titel sicherte.
Die 18-Jährige startete überwiegend bei WTA-250-Turnieren ins Jahr – mit großem Erfolg. Beim ASB Classic verpasste sie das Halbfinale nach einer Niederlage gegen Topgesetzte und spätere Siegerin Elina Svitolina, ehe sie im Finale der Hobart International gegen Elisabetta Cocciaretto unterlag. Das kam überraschend, bestätigte aber zugleich ihre Setzposition für ihren zweiten Auftritt bei den Australian Open.
Dort sorgte sie für Aufsehen. Besonders bemerkenswert war der Sieg über Jasmine Paolini auf dem Weg ins Viertelfinale, wo sie an der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka scheiterte. Aktuell als Nummer 18 der Welt geführt, deutet nichts darauf hin, dass sie nachlassen wird. Vielmehr dürfte ihre Form sie weiter in die oberen Etagen des Tennis katapultieren.

Rivalinnen in Queen's, während Jovic ihre starke Rasenform bestätigen will

Jovic hat auf Rasen bereits Eindruck hinterlassen und gezeigt, dass ihr der Belag liegt. Sie holte ihren ersten WTA-Challenger-Titel beim Ilkley Open. Diese Form will sie unbedingt konservieren, wenn die Rasensaison im Juni beginnt.
Iva Jovic in maximaler Streckung.
Iva Jovic steht bereits in den Top 20 der Welt
„Die Rasensaison im vergangenen Jahr war eine besondere für mich. In Ilkley habe ich meinen ersten WTA-125-Titel auf Rasen gewonnen, den Sprung in die Top 100 geschafft und mich erstmals fürs Wimbledon-Hauptfeld qualifiziert“, sagte sie den HSBC Championships. „Ich spiele wirklich gern auf Rasen und kann es kaum erwarten, dieses Jahr an einem ikonischen Ort wie dem Queen’s Club bei den HSBC Championships zurückzukehren.“
Ein Spaziergang wird es für Jovic ganz sicher nicht. Trotz ihrer Qualitäten auf Rasen wartet knallharte Konkurrenz. Kaum eine Aufgabe wird schwerer als gegen Vorjahresfinalistin Anisimova. Die Wimbledon-Finalistin will in London einen Schritt weiter gehen, während die Vorbereitung auf das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres anzieht.
Auch Jessica Pegula ist nach einem furiosen Start in die Saison eine, die man auf dem Zettel haben muss. Die britischen Fans werden zudem ein Herz für Emma Raducanu haben, die im vergangenen Jahr in Runde zwei unglücklich auf Topgesetzte Qinwen Zheng traf.
Das WTA-500-Turnier wird in Kürze weitere hochkarätige Namen bekannt geben, die in einem wichtigen Baustein auf dem Weg zu Wimbledon die Trophäe ins Visier nehmen.
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