Machtdemonstration gegen Qualifikantin – Emma Raducanu erreicht bei den Transylvania Open erstes WTA-Halbfinale seit Juli 2025

WTA
Donnerstag, 05 Februar 2026 um 21:30
RaducanuAusOpen3
Die Form stimmt bei Emma Raducanu bei den Transylvania Open, nachdem sie Qualifikantin Maja Chwalinska problemlos ausschaltete und mit 6:0, 6:4 erstmals seit Juli beim DC Open wieder ein Halbfinale bei einem WTA-Turnier erreichte.

Raducanu zeigt Reaktion und Formhoch nach Trainertrennung

Ähnlich wie in ihrer Auftaktrunde in Rumänien legte Raducanu los wie die Feuerwehr und brauchte kaum Zeit, um sich den „Bagel“ im ersten Satz zu sichern. Der zweite Durchgang war etwas umkämpfter, da ihre polnische Gegnerin besser in die Partie fand, doch alles, was sie der topgesetzten Spielerin entgegnete, wurde abgewehrt, während Raducanu ihren Vormarsch bei diesem Turnier fortsetzt.
Es ist das erste Turnier seit der Trennung von Francisco Roig nach einem schleppenden Saisonstart. Beim United Cup brachte sie nur ein Match zustande, bevor eine äußerst enttäuschende Niederlage in dieser Runde des Hobart International folgte, obwohl sie topgesetzt war. Bei den Australian Open schied sie in der zweiten Runde aus, was einen frustrierenden Auftaktmonat des Jahres besiegelte.
Einfach war es in Rumänien nicht, obwohl sie noch keinen Satz abgegeben hat. In der Runde der letzten 32 setzte sie sich gegen Greet Minnen mit demselben Ergebnis durch, bevor sie gegen Jaja Juvan einen Schreckmoment überstand, als sie im ersten Satz 0:5 hinten lag und danach nur noch ein Spiel im gesamten Match abgab. Solche Probleme gab es heute nicht, und der Titel rückt in greifbare Nähe.

Lockere Arbeit für Raducanu

Es hätte ein kniffliges Viertelfinale für Raducanu werden können. Sie traf auf eine formstarke Gegnerin, trotz deren Rangliste, zudem Linkshänderin. Das beeindruckte die 23-Jährige jedoch kein bisschen. Sie stürmte in eine klare Führung, breakte im ersten Spiel und bestätigte mit einem Aufschlagspiel zu Null. Ein weiteres langes Spiel hielt Raducanu mit einem Doppelbreak in Front.
Die letzten beiden Punkte aus dem dritten Spiel leiteten eine beeindruckende Phase für die frühere US-Open-Siegerin ein. Sie gewann 13 Punkte in Folge, darunter ein Aufschlagspiel zu Null und ein Break zu Null, und stand kurz davor, mit einem weiteren Aufschlagspiel zu Null abzuschließen, wurde aber bei Punkt 14 in Serie gestoppt. Beim nächsten Anlauf machte sie den Deckel drauf und lag nach nur 24 Minuten klar vorne.
Chwalinska holte schließlich ihr erstes Spiel, brauchte aber deutlich mehr, um zurück in dieses Match zu finden. Die 24-Jährige hielt in den ersten vier Spielen des zweiten Satzes mit Raducanu mit, bevor ein Aufschlagverlust wie der Sargnagel für Chwalinska wirkte.
Dennoch drehte Chwalinska von 0:30 bei Raducanus Aufschlag vier Punkte in Serie, um zurückzubrechen und erstmals wirklich Fuß zu fassen. Raducanu nahm das nicht hin, holte sich umgehend das Break zurück und gab bis zum Ende des Matches nur noch einen Punkt bei eigenem Aufschlag ab, womit sie ihre Gegnerin recht souverän besiegte und das Halbfinalticket löste.
Dort trifft die Nummer eins der Setzliste Schlag auf Schlag auf Oleksandra Oliynykova und kämpft um den Einzug in ihr erstes WTA-Finale seit den US Open 2021, erst das zweite ihrer Karriere. Auf der anderen Turnierseite spielt die Titelverteidigerin Anastasia Potapova als Nächste gegen Lokalmatadorin Sorana Cirstea, während Yue Yuan und Daria Snigur die Runde der letzten Acht in Osteuropa komplettieren.

Match Statistics Raducanu vs. Chwalinska

Raducanu VS Chwalinska
Service
0 Aces 4
1 Double Faults 5
62% (24/39) 1st Service Percentage 70% (31/44)
75% (18/24) 1st Service Points Won 55% (17/31)
80% (12/15) 2nd Service Points Won 23% (3/13)
0% (0/1) Break Points Saved 17% (1/6)
88% (7/8) Service Games 38% (3/8)
Return
45% (14/31) 1st Return Points Won 25% (6/24)
77% (10/13) 2nd Return Points Won 20% (3/15)
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade in

Beliebte Nachrichten

Aktuelle Kommentare

Loading