Sieben in Folge: Elena Rybakina und Marta Kostyuk verlängern die Serie der Topgesetzten auf der WTA-Tour

WTA
Montag, 20 April 2026 um 11:30
RybakinaPorsche
Topgesetzte Elena Rybakina und Marta Kostyuk setzten am Sonntag einen wachsenden Trend auf der WTA-Tour fort und holten in Stuttgart bzw. Rouen die Titel – damit sind nun sieben Turniere in Folge von der Nr.-1-Gesetzten im jeweiligen Feld gewonnen worden. Die Serie, die seit Anfang März anhält, unterstreicht eine Phase anhaltender Dominanz der Topspielerinnen über verschiedene Beläge und Turnierkategorien hinweg.
Rybakinas Triumph beim Porsche Tennis Grand Prix gelang mit einem 7:5, 6:1 über Karolina Muchova. Es ist ihr zweiter Titel der Saison 2026 und der 13. ihrer Karriere. Die Kasachin, aktuell Weltranglisten-Zweite, sicherte sich zudem ihren zweiten Stuttgart-Triumph, untermauerte ihre Konstanz auf WTA-500-Ebene und stärkte ihre Position vor der Hauptsaison auf Sand.
Parallel dazu holte Kostyuk den Titel bei den Open Rouen mit einem 6:3, 6:4 gegen Veronika Podrez und setzte damit die Serie fort, dass Topgesetzte ihren Status in Trophäen ummünzen. Ihr Ergebnis fügt sich in ein breiteres Muster der letzten Wochen ein, in denen führende Spielerinnen ihre Ranglistenposition in stetigen Turniererfolg umgesetzt und Chancen für niedriger gesetzte Konkurrentinnen begrenzt haben.
Die Serie begann in Indian Wells, wo Aryna Sabalenka den Titel holte, und setzte sich über Miami, Charleston, Bogotá, Linz, Stuttgart und Rouen fort. Über diese sieben Turniere hinweg stehen die Nr.-1-Gesetzten gemeinsam bei einer makellosen Matchbilanz von 35:0.

Topgesetzte wahren perfekte Bilanz über sieben Events

Die aktuelle Serie nahm in Indian Wells ihren Anfang, wo Aryna Sabalenka sechs Matches ungeschlagen blieb und den Titel holte. Sie wiederholte dieses Ergebnis anschließend in Miami, komplettierte den Sunshine Double ohne Niederlage und legte damit das Fundament für die Erfolgsserie.
Der Trend setzte sich in Charleston fort, wo Jessica Pegula als Topgesetzte den Titel sicherte, gefolgt von Marie Bouzkova in Bogotá und Mirra Andreeva in Linz. Jedes dieser Turniere verlängerte die Serie und spannte sie über unterschiedliche Beläge und Bedingungen.
Die Titel von Rybakina und Kostyuk in Stuttgart und Rouen erhöhten die Zahl nun auf sieben Turniere in Folge. Über diese Events hinweg stehen die Topgesetzten zusammen bei 35:0 Matches – ein Zeichen dafür, dass Ranglistenstatus konstant in Titel umgemünzt wurde und nicht auf Einzelergebnisse beruhte.

Enge Matches zeigen schmale Margen hinter der Serie

Trotz der blütenreinen Bilanz gab es mehrere Druckmomente innerhalb der Serie. Im Finale von Indian Wells wehrte Sabalenka gegen Rybakina einen Matchball ab, bevor sie den Titel in drei Sätzen schloss – ein Beleg für die knappen Unterschiede selbst auf höchstem Niveau.
Rybakina stand in Stuttgart vor einer ähnlichen Situation, als sie im Viertelfinale gegen Leylah Fernandez zwei Matchbälle abwehrte und anschließend zum Titel durchmarschierte. Solche Partien zeigen, dass das Ergebnis häufig von Schlüsselpunkten abhing und nicht von durchgehender Dominanz.
Auch andere Turniere der Serie boten lange Duelle. Pegula benötigte in Charleston mehrere Drei-Satz-Siege, bevor sie das Finale in zwei Sätzen gewann, während Bouzkova und Andreeva sich trotz ihrer Topsetzung durch anspruchsvolle Auslosungen manövrierten.
Der Fokus richtet sich nun auf die anstehenden WTA-1000-Events in Madrid und Rom, wo Sabalenka voraussichtlich als Topgesetzte das Feld anführt. Madrid zählt historisch zu ihren stärkeren Turnieren mit mehreren Titeln und Finals, während Rom eines der wenigen großen Sand-Events bleibt, bei dem sie noch nicht triumphiert hat.

Champions bei den letzten sieben WTA-Events (2026)

TurnierSiegerin (Nr.1 gesetzt)FinalistinErgebnis
Indian WellsAryna Sabalenka (1)Elena Rybakina3:6, 6:3, 7:6(6)
MiamiAryna Sabalenka (1)Coco Gauff6:2, 4:6, 6:3
CharlestonJessica Pegula (1)Yuliia Starodubtseva6:2, 6:2
BogotáMarie Bouzkova (1)Panna Udvardy6:7, 6:2, 6:2
LinzMirra Andreeva (1)Anastasia Potapova1:6, 6:4, 6:3
StuttgartElena Rybakina (1)Karolina Muchova7:5, 6:1
RouenMarta Kostyuk (1)Veronika Podrez6:3, 6:4
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