„Straßenhärte aus Compton kommt sehr bald auf den Court“: Rick Macci unterstützt Serena Williams’ Rückkehr auf die WTA-Tour an der Seite ihrer Schwester Venus

WTA
Montag, 09 Februar 2026 um 10:30
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Der frühere Coach von Venus und Serena Williams, Rick Macci, unterstützt die Rückkehr der 23-fachen Grand-Slam-Siegerin auf die WTA-Tour mit dem Ziel, im Doppel wieder an der Seite ihrer Schwester zu spielen. Der US-Amerikaner war eine Schlüsselfigur in der Entwicklung beider WTA-Legenden und betreute sie in ihren Juniorenjahren als prägender Trainer.

News-Update zu Serena Williams: Macci schürt Comeback-Hoffnung

„Serena wird mit Vee aufteen und als doppelter Ärger zurückkehren, denn eine Live-Compton-Straße kommt sehr bald auf den Court“, schrieb Macci und deutete an, dass beide erneut gemeinsam in einem Wettkampfsetting aufschlagen könnten. Der Coach ging noch weiter und erklärte, Serena werde bereit sein, „das WTA-Boot zu rocken“, und fügte hinzu, es werde eine Einzel-Wildcard für die Spielerin geben, die viele als die Größte aller Zeiten betrachten.
Maccis Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Idee einer Rückkehr Serena Williams’ in den Profitennis leise an Fahrt gewonnen hat. Auch wenn es keine offizielle Ankündigung gab, haben mehrere Entwicklungen in den vergangenen Monaten die Möglichkeit offen gehalten. Besonders hervorzuheben ist, dass im Dezember der Journalist Ben Rothenberg berichtete, Serena habe die Wiederaufnahme in den Registered Testing Pool der ITIA beantragt.
Damit wurde die 44-Jährige berechtigt, sechs Monate nach Einreichung ihrer Aufenthaltsangaben für unangekündigte Dopingkontrollen wieder in den Wettkampf zurückzukehren — die einzige formale Voraussetzung für eine ehemalige Spielerin, um auf die Tour zurückzukehren.
Aus regulatorischer Sicht ist dieser Schritt bedeutsam. Sobald sie freigegeben ist, könnte Serena Williams bei offiziellen Turnieren antreten, vermutlich per Wildcard, da sie über kein Ranking verfügt. Angesichts ihres Status als 23-fache Grand-Slam-Siegerin und eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Sportgeschichte würden nur wenige Turniere zögern, eine solche Einladung auszusprechen.
Serena selbst sendete gemischte Signale. Nachdem Rothenberg die ITIA-Registrierung publik gemacht hatte, erklärte sie später in sozialen Medien, dass sie nicht auf den Court zurückkehren werde. Wochen darauf milderte sie jedoch den Ton in einem Auftritt in der Today Show, ließ die Tür offen und sagte, sie habe „Spaß und genieße mein Leben“ und werde „sehen, was passiert“.
Diese Uneindeutigkeit hat die Diskussion weiter angeheizt, zumal Maccis Hinweis auf eine Doppelpartnerschaft mit Venus hinzukommt. Die Williams-Schwestern zählen zu den erfolgreichsten Doppelteams aller Zeiten, und selbst eine begrenzte Rückkehr in diesem Format hätte enorme symbolische und wirtschaftliche Strahlkraft für die WTA.

Venus Williams’ jüngste Doppelauftritte halten die Tür offen

Queen V selbst trat zuletzt mehrfach im Doppel mit verschiedenen Partnerinnen an — von Leylah Fernandez bei den US Open über Elina Svitolina in Auckland bis zu Ekaterina Alexandrova bei den jüngsten Australian Open. Tatsächlich zeigte Flushing Meadows, dass noch ein Niveau für die große Bühne vorhanden ist: Gemeinsam mit Fernandez erreichte sie das Viertelfinale, unterlag dort jedoch den Topgesetzten Siniakova/Townsend.
Vorerst bleibt alles Spekulation. Doch zwischen bereits erfolgten regulatorischen Schritten, wohlüberlegten öffentlichen Aussagen und Stimmen wie der von Macci, die zusätzlich Schwung verleihen, kursiert Serena Williams’ Name wieder dort, wo er stets Aufmerksamkeit erregte: im Zentrum der Tenniswelt.

Serena Williams’ letzte Auftritte und eine Karriere ohne Vergleich

Williams’ letzte Auftritte auf der Tour datieren aus dem Jahr 2022, als sie ihr finales Turnier bei den US Open bestritt. In dieser Saison spielte sie fünf Turniere — davon nur vier im Einzel (darunter Wimbledon und die US Open). Gerade ihr Abschiedsauftritt war besonders inspiriert: Sie erreichte die dritte Runde und warf die damalige Nummer 2 der Welt, Anett Kontaveit, aus dem Turnier.
Serena trat nach einer außergewöhnlichen Karriere ab: insgesamt 73 Titel, davon 23 Grand-Slam-Trophäen und weitere 23 auf WTA-1000-Ebene. Hinzu kommen ihre Goldmedaille bei London 2012, ein Grand Slam Cup und fünf WTA-Finals-Titel. Im Doppel gewann Williams 14 Grand-Slam-Titel — alle mit Venus — sowie zwei weitere im Mixed an der Seite des Belarussen Max Mirnyi, der inzwischen zum Team von Aryna Sabalenka gehört.
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