Coco Gauff war nach ihrem desolaten Auftritt im Viertelfinale der
Australian Open außer sich vor Wut und verlor 1:6, 2:6 gegen
Elina Svitolina, wobei ihre Aufschlag- und Vorhandprobleme erneut offengelegt wurden. Hinter den Kulissen ließ die 21-Jährige Dampf ab, als Kameras sie dabei einfingen, wie sie ihren Schläger auf den Boden schlug.
Es war nicht Gauffs Tag, sie fand nicht das nötige Niveau, um mit Svitolina mitzuhalten, die souverän davonzog, ihren vierten Grand-Slam-Halbfinaleinzug, den ersten im Melbourne Park, sowie die Rückkehr in die Top 10 bestätigte.
Gegen eine auffallend durchschnittliche Gauff hatte sie keine Mühe: Gauff traf magere drei Winner bei 26 unerzwungenen Fehlern – eine verheerende Bilanz für die zweifache Grand-Slam-Siegerin, die heute in der Rod Laver Arena überhaupt keinen Zugriff fand.
Während Svitolina vor überraschten Zuschauern ein routinemäßiges Interview vor dem Match absolvierte, verließ Gauff den Court und die Fans in den Anlagen des Melbourne Park. Sie suchte sich einen ruhigen Ort und ließ dort dringend benötigten Frust raus, ihr Schläger wurde zum Opfer. Sie
zerschmetterte ihn mehrfach wutentbrannt auf den Boden – aus purer Frustration über ihre Leistung.
Ihre Probleme auf dem Platz sind zuletzt hinlänglich dokumentiert, doch das hat sie nicht davon abgehalten, mit den besten Spielerinnen der Welt mitzuhalten und sie sogar zu schlagen. Heute jedoch schien der Schritt zu groß für Gauff, die nun zurück ans Reißbrett geht, um eine Lösung für ihre aktuellen Schwierigkeiten zu finden.
Svitolina bleibt 2026 ungeschlagen und greift nach ihrem ersten Grand-Slam-Finaleinzug, mit der Weltranglistenersten und zweifachen Titelträgerin Aryna Sabalenka als Hürde auf dem Weg.