Vorschau auf die Halbfinals des Brisbane International: Aryna Sabalenka wird von der formstarken Muchova gefordert, während Pegula Kostyuk überwinden will

WTA
Samstag, 10 Januar 2026 um 1:13
sabalenkaaus25
Das erste Turnier der Saison biegt in die entscheidende Phase ein: Die Halbfinals des WTA 500 Brisbane International stehen für Samstag, den 10.01., auf dem Programm. Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka führt das Feld an, trifft jedoch auf eine große Hürde mit der tschechischen Überraschung Karolina Muchova, die nach einem Überraschungssieg gegen Elena Rybakina anreist und damit die 13-Match-Siegesserie der Kasachin beendete.

Brisbane International Halbfinals heute Sabalenka vs Muchova und Pegula vs Kostyuk

Nicht minder reizvoll ist das zweite Halbfinale mit der konstanten Jessica Pegula, die einmal mehr mit einem Finaleinzug in die Saison starten will, gegen eine formstarke Marta Kostyuk, die mit zwei Siegen in Folge über Top-10-Gegnerinnen kommt und erstmals seit fast zwei Jahren wieder ein Finale anpeilt.

Sabalenka trifft auf Muchova in Topform

Den Tag eröffnet die Nummer 1 der Welt, Aryna Sabalenka, gegen die an 11 gesetzte Karolina Muchova, die eine herausragende Woche in Brisbane erlebt. Bislang hatte die Belarussin auf ihrem Weg durchs Tableau kaum Mühe, gewann dreimal in Folge in zwei Sätzen und gab in keinem Satz mehr als drei Spiele ab.
Ihr jüngster Erfolg gelang gegen die Australian-Open-Siegerin 2025 Madison Keys – ein souveränes 6:3, 6:3, in dem Sabalenka von Anfang bis Ende die Kontrolle behielt und ihren 56. Karriereerfolg über eine Top-10-Spielerin einfuhr.
Auf der anderen Seite steht eine der gefährlichsten Akteurinnen der Tour, wenn sie fit ist: Karolina Muchova (Weltrangliste Nr. 19). Die 28-jährige Tschechin hat in dieser Woche bereits zwei Top-10-Siege verbucht, gegen Ekaterina Alexandrova und Elena Rybakina, die in das Duell mit einer Siegesserie von 13 Matches gestartet war. Muchovas Konstanz beim Aufschlag war ein Schlüssel zu ihrem Erfolg und wird auch in diesem Duell entscheidend sein.
Der direkte Vergleich spricht mit 3:1 für Muchova, die die letzten drei Begegnungen gewann. Sabalenkas einziger Sieg gegen die Tschechin datiert aus dem Jahr 2019 beim Zhuhai Open, also sieben Saisons her. Alle ihre Matches waren eng und beinhalteten Tie-Breaks, sieben der elf gespielten Sätze endeten 7:6 oder 7:5.
Sabalenka verfügt über eine exzellente Bilanz in Halbfinals: 2025 stand sie elfmal in der Vorschlussrunde und verpasste das Endspiel nur dreimal. Muchova hingegen verlor beide Halbfinals, die sie 2025 bestritt, und strebt ihr erstes WTA-Finale seit den China Open 2024 an, wo sie auf dem Weg dorthin unter anderem Sabalenka bezwang.

Kostyuk peilt erstes Finale seit zwei Jahren gegen die konstante Pegula an

Es überrascht nicht, die Weltranglisten-Sechste Jessica Pegula wieder im Halbfinale zu sehen, einer Runde, in der sie ihren Favoritenstatus gegen niedriger gesetzte Gegnerinnen regelmäßig ausspielt. Die US-Amerikanerin besiegte in dieser Woche Anna Kalinskaya, Dayana Yastremska und Liudmila Samsonova und zeigte erneut, warum sie nach der Off-Season kaum Anlaufzeit braucht.
Ihre Gegnerin ist Marta Kostyuk, die die Schwankungen ihrer Saison 2025 korrigieren möchte, die zwar von starken Auftaktsiegen, aber Schwierigkeiten beim nächsten Schritt Richtung Finals und Titel geprägt war. Brisbane bietet eine neue Chance in einem Turnier, in dem sie nicht zu den Favoritinnen zählte, jedoch mehrere Ausrufezeichen setzte.
Die Ukrainerin schaltete Yulia Putintseva, die an 2 gesetzte Amanda Anisimova und die an 6 gesetzte Mirra Andreeva aus, sammelte dabei 11 Top-10-Siege.
Pegula führt im direkten Vergleich 4:1, einschließlich ihres jüngsten Duells bei den China Open im September, einem hart umkämpften Dreisatzmatch. Allerdings besitzt Kostyuk im einzigen Aufeinandertreffen in der entscheidenden Turnierphase einen bemerkenswerten Vorteil: Sie schlug Pegula im Halbfinale der San Diego Open 2024 in zwei Sätzen.
Für Kostyuk hat dieses Match wohl größeres Gewicht. Sie will in ein WTA-Finale zurückkehren und sich früh in der Saison Selbstvertrauen holen. Mit 23 Jahren kann sie sich mit einem Sieg zudem wieder in die Top 10 spielen.
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade in

Beliebte Nachrichten

Aktuelle Kommentare

Loading