Zu stark in Melbourne: Aryna Sabalenka überrollt Bai und bleibt 2026 ungeschlagen

WTA
Mittwoch, 21 Januar 2026 um 7:44
sabalenkawtafinals
Aryna Sabalenka feierte ihren zweiten Sieg in Folge bei den Australian Open und buchte nach einem souveränen 6:3, 6:1 über Chinas Bai Zhuoxuan (Nr. 702) das Ticket für die dritte Runde. Die Belarussin servierte erneut nahezu fehlerfrei und lieferte – abgesehen von ein paar Wacklern beim Ausservieren des ersten Satzes – eine beinahe makellose Vorstellung in der Rod Laver Arena ab.
Die zweimalige Australian-Open-Siegerin verbuchte ihren 30. Hauptfeldsieg in Melbourne, untermauert durch ihre Titel 2023 und 2024 sowie ihr starkes Saisonfinish 2025. Auch diesmal wird sie ihrer Favoritenrolle in Melbourne gerecht und zieht in die dritte Runde ein, wo es zu einem möglichen Wiedersehen mit Emma Raducanu kommen könnte.
Die vierfache Grand-Slam-Siegerin ist 2026 zudem 7:0, nachdem sie eine Woche zuvor den Titel beim Brisbane International geholt hatte. Sie hat nun bei 19 Grand-Slam-Teilnahmen in Folge mindestens die dritte Runde erreicht und zeigt weiterhin, warum sie in den vergangenen Jahren die konstanteste Spielerin bei Majors war.

Sabalenka startet wie die Feuerwehr

Die Anfangsphase verlief für Sabalenka genau wie erwartet, sie war von Beginn an klar überlegen. Erst nach neun Punkten gewann Bai ihren ersten Punkt, während Sabalenka binnen Minuten auf der Anzeigetafel davonzog. Zwei Breaks zu Null in Serie und drei beinahe perfekte Aufschlagspiele bescherten der Belarussin eine komfortable 5:0-Führung, nachdem sie 20 der ersten 24 gespielten Punkte geholt hatte.
Die Partie fand kaum Rhythmus, Bai wirkte nicht im Takt und spürte möglicherweise noch die Nachwirkungen ihres fast dreistündigen Erstrundenkampfs gegen Anastasia Pavlyuchenkova (6:4, 2:6, 7:6[12:10]). Zudem kam sie mit einer Serie von vier Siegen in Folge in die Begegnung, nachdem sie sich über die Qualifikation durchgesetzt hatte.
Dennoch fand Bai gegen Ende des Satzes Antworten. Sie hielt ihr Service und überraschte dann mit einem eigenen Break, als Sabalenkas erster Aufschlag zu haken begann. Die Nummer 1 der Welt jagte das nächste Break und hatte bis zu vier Satzbälle beim Return, konnte aber keinen nutzen. Bai gewann kurzzeitig drei Spiele in Serie und kämpfte sich zurück in den Satz. Es reichte jedoch nicht, denn Sabalenka hielt dem Druck stand und machte den Satz schließlich mit 6:3 bei ihrem siebten Satzball zu.

Sabalenka zieht die Schrauben an und macht Bai im dominanten zweiten Satz den Garaus

Der Start in den zweiten Satz kippte erneut komplett zugunsten der vierfachen Grand-Slam-Siegerin, die mit zwei Breaks nacheinander auf 4:0 davonzog. Sabalenka steigerte ihre Quote beim ersten Aufschlag von 68 % im ersten Satz auf 78 % im zweiten und erschwerte ihrer Gegnerin das Leben zusätzlich. Beim Stand von 4:0 ließ sie zwei Chancen auf ein drittes Break in Folge aus, doch Bai rettete sich noch einmal mit einem Aufschlagspiel für die Ehre.
Dennoch war es nur eine Frage der Zeit, bis Sabalenka den Deckel draufmachte. Sie benötigte lediglich 34 Minuten, um den zweiten Satz abzuschließen, holte das dritte Break und besiegelte den 6:3, 6:1-Erfolg nach einer Stunde und 14 Minuten. Es war ein weiterer überzeugender Auftritt von Sabalenka, die ihre Kampagne mit einem 6:4, 6:1 über Tiatsoa Rakotomanga eröffnet hatte.
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